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Amazon investiert in den Babyprodukte-Hersteller Hatch und rüstet Alexa für Babys auf.

Amazon Alexa
pianodiaphragm / shutterstock.com

Amazon will sich noch mehr um seine wohl allerjüngste Zielgruppe kümmern: Babys. Amazons Alexa-Fonds investiert generell in StartUps, die strategisch wichtig sein könnten für die Weiterentwicklung des smarten Sprachassistenten. Jetzt hat der Alexa-Fonds eine ungenannte Summe in Hatch Baby gesteckt. Das 2014 gegründete US-Unternehmen stellt Babyprodukte aller Art her, unter anderem ein intelligentes Wickelkissen, mit dem Eltern via App Kennzahlen wie zum Beispiel das Gewicht ihres Kindes überwachen können. Außerdem verkauft Hatch Baby ein smartes Nachtlicht, das auch Musik abspielt. Amazons digitale Assistentin Alexa soll in den smarten Babyprodukten nun noch mehr zum Einsatz kommen. Hatch hatte bereits zuvor Inhalte für Alexa entwickelt. „Wir sehen Erziehung sowie Gesundheit bzw. Wellness als zwei Bereiche, in denen die Stimme das Leben der Kunden einfacher machen kann“, erklärt Paul Bernard, Direktor des Alexa-Fonds auf fastcompany. „Hatch Baby hat eine klare Vorstellung davon, wie Alexa und andere Amazon-Dienste ihnen helfen können, Eltern besser zu unterstützen.“

Amazons Alexa soll mehr smarte Baby-Geräte steuern

Zusätzlich bringt Amazon eine neue Programmierschnittstelle für Alexa auf den Markt. Entwickler können so weitere sogenannte Skills für Alexa bauen, so dass Baby-Apps und smarte Geräte wie etwa ein Babyfon mit Alexa-basierten Geräten gesteuert werden können. Das berichtet techcrunch. Eltern könnten so unter anderem Gewicht, Schlaf, Ernährung und den Windelwechsel kontrollieren, heißt es.

Das Ziel Amazons ist laut techcrunch klar: Das Unternehmen will mit seinen technischen Hilfen in der Erziehung noch mehr Vertrauen und Markenbindung bei Eltern schaffen und diese anregen, auch weitere Artikel für den Babybedarf bei Amazon zu kaufen. Das Unternehmen hat längst eigene Baby-Produkte wie Windeln. Über Amazons eigene Produktlinie „Elements“ werden heute zum Beispiel schon 15 Prozent aller Feuchttücher für Babys auf dem Marktplatz verkauft. 

Kritik an Baby-Überwachung und Angst vor Hackern

Allerdings sehen einige Alexas Vorstoß in die Babywelt auch kritisch. Die Fastcompany-Redakteurin, selbst Mutter, meint: „Aber es ist auch beängstigend zu denken, dass solche Geräte in der Lage sein werden, jeden Aspekt des Lebens eines Kindes von Geburt an zu hören, aufzunehmen und zu verfolgen. Während Amazon versichert, dass alle Daten, die Alexa speichert, hochsicher sind, haben wir Fälle gesehen, in denen Aufnahmen unbeabsichtigt an die falsche Person gesendet wurden. Für jedes Elternteil wäre das schlimmste Alptraumszenario mit diesen Geräten, wenn die Daten seines Babys gehackt würden oder irgendwie den Weg in die Hände eines ruchlosen Täters finden.“

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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