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Amazon investiert in das StartUp Aurora, das Systeme für selbstfahrende Autos entwickelt.

Selbstfahrendes Auto Cockpit
Scharfsinn/Shutterstock.com

Aurora wurde 2016 gegründet und entwickelt seitdem Technologien für autonomes Fahren. Mit seiner Investition unterstützt Amazon künftig demnach die Weiterentwicklung dieses Transportbereiches. Bislang forcierte das Online-Unternehmen aus den USA zunächst eher die robotergestützte Lagerlogistik, setzte zuletzt aber auch verstärkt auf autonome Lieferroboter

Selbstfahrende Autos könnten Amazon-Pakete liefern

Aurora zeigte sich über die Investition sehr erfreut: „Amazons einzigartige Erfahrungen, Fähigkeiten und Sichtweisen werden für uns auf dem Weg zu unserer Mission wertvoll sein“, heißt es in einer Mitteilung des StartUps. Dessen Gründer Chris Urmson bekräftigte diesen Gedanken außerdem im Interview mit dem US-TV-Sender Bloomberg. Mit ihrer Technologie könne Aurora Amazon vor allem in der Logistik unterstützen. Er hält es für möglich, dass die selbstfahrenden Autos künftig nicht nur Personen, sondern eben auch Waren transportieren können – selbstfahrende Autos könnten demnach Amazon-Pakete ausliefern.

Aurora sammelte 530 Millionen US-Dollar von Investoren

Wie viel Amazon konkret investierte, geht nicht aus dem Aurora-Blog hervor. Die Rede ist von einer „signifkanten Investition“. Diese umfasst aber auch weitere Geldgeber: Neben Amazon spielen die Vermögensverwaltungsgesellschaft T.Rowe Price sowie vor allem die Risikokapital-Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital eine tragende Rolle für Aurora. Sequoia-Partner Carl Eschenberger soll, nach Angaben von Reuters, künftig Vorstandsmitglied des StartUps werden. Insgesamt erhielt Aurora durch die von Sequoia geleitete Finanzierungsmaßnahme 530 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen hat inzwischen Partnerschaften mit Byton, Hyundai und Volkswagen, um selbstfahrende Systeme zu entwickeln und zu testen, die eines Tages von vielen Automobilherstellern, Fuhrparkunternehmen sowie anderen Akteuren der Transportbranche genutzt werden können, so Aurora-Geschäftsführer Chris Urmson. Urmson arbeitete bis 2016 als Chefingenieur bei der Google-Holding Alphabet Inc. und entwickelte dort unter anderem den Google-Software-Code für autonomes Fahren. Der Gründer zeigt sich zuversichtlich, dass das Unternehmen gewinnbringend ist, wenn auch nicht in kürzester Zeit: „Uns war sehr bewusst, dass dies keine schnelle Sache ist“, zitiert ihn Reuters. „Es dauert eine Weile, bis es sich auszahlt, aber wenn es das tut, ist es ziemlich beeindruckend.“

/ Geschrieben von Hanna Behn





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