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Amazon wird nach starker Kritik von Bewohnern und Politikern nun doch nicht seine neue Firmenzentrale in New York errichten.

Mann mit Protestschild gegen Amazon
SCOOTERCASTER / shutterstock.com

Es hatte sich schon angedeutet: In den vergangenen Wochen wurde der Widerstand gegen Amazons neue Firmenzentrale im New Yorker Stadtteil Queens immer größer. Jetzt ist klar: Das Unternehmen muss einen Rückzieher machen und cancelt das Projekt. Das berichtet Spiegel Online.

Amazon ist enttäuscht und will andere Standorte ausbauen

„Es gibt einige, die unsere Anwesenheit hier ablehnen“, sagte eine Sprecherin. „Wir denken nicht, dass es einen Weg gibt, um langfristig mit ihnen zu arbeiten.“ Amazon sei „enttäuscht“ über die Konsequenzen. Statt einer neuen Zentrale will Amazon immerhin den New Yorker Standort weiter ausbauen. Dort arbeiten derzeit 5.000 Angestellte. Auch andere Standorte in den USA und Kanada will Amazon ausbauen.

Aber eine zweite Konzernzentrale soll es nun gar nicht mehr geben, heißt es von Amazon. Man suche nicht nach einem neuen Standort. Wie Amazon den Ausfall von New York als Standort kompensieren will, ist unklar. Ursprünglich waren dort 25.000 neue Arbeitsplätze geplant. 

Der Aufbau der zweiten geplanten Firmenzentrale in Arlington läuft derweil wie geplant weiter. Auch dort sind 25.000 Stellen eingeplant. 

Immobilienpreise in Queens waren rasant gestiegen

Die Gründe für den Widerstand waren vielschichtig: Einerseits kritisierten Anwohner und Politiker den Deal zwischen New York und Amazon: Demnach wollte Amazon rund 2,5 Milliarden US-Dollar in die Stadt investieren, hätte jedoch im Gegenzug auch Subventionen von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar eingesackt. Viele New Yorker Bewohner fürchteten auch steigende Mieten und Gentrifizierung und beklagten, dass sie zu wenig in die Planungen einbezogen worden seien.

Die Preise für Apartments in der Nähe des neuen Sitzes seien über Nacht teils um 30.000 US-Dollar gestiegen, berichten Immobilienmakler auf Spiegel Online. Alexandria Ocasio-Cortez, Shooting-Star der Demokraten und Abgeordnete für den Wahlbezirk New York, sagte: „Wir müssen uns auf Gesundheitsversorgung, Gehälter, bezahlbare Mieten konzentrieren. Konzerne, die nichts davon bieten, sollten wir skeptisch sehen.“

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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