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Amazon Kurz&knackig heute mit viel Alexa und viel Kritik. Unter anderem bekommt die Polizei keine neuen Befugnisse und Amazon möglicherweise Probleme wegen Alexa-Aufnahmen von Kindern.

Echo Dot von Händen eingerahmt
Zapp2Photo/Shutterstock.com

Alexa-Zugriff: Keine neuen Befugnisse für die Polizei

Es soll keine neuen Befugnisse für die Strafverfolgung in Bezug auf Smart-Home-Daten geben. Darauf haben sich nach Spiegel-Informationen die Innenminister der Länder auf ihrer Frühjahrskonferenz in Kiel geeinigt. Im Vorfeld hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gemeldet, dass die Innenminister Daten von Alexa und Co. auswerten wollen. Dem erteilten die Innenminister nun eine energische Absage. Man wolle keine neuen Eingriffsbefugnisse schaffen, Strafverfolger sollen lediglich „in der Lage sein, digitale Spuren zu erkennen, zu sichern und auszuwerten“, die „aufgrund der heutigen rechtlichen Grundlagen bereits erhoben und gespeichert werden“.

Ärger mit Alexa Kids

Amazon hat Ärger wegen der möglichen Verletzung der Privatsphäre von Kindern. In den USA wurden zwei Klagen gegen den E-Commerce-Riesen eingereicht, die dem Unternehmen vorwerfen, Alexa-Aufnahmen von Kindern ohne Zustimmung zu speichern. In der Klageschrift im Bundesstaat Kalifornien heißt es, dass Alexa regelmäßig Aufnahmen von Millionen von Kunden ohne Einwilligung aufnehme, so CNET. Diese Praxis ist in Kalifornien verboten.

Erst im vergangenen Monat wurde eine Klage wegen des Echo Dot Kids in den USA eingereicht, der gegen ein Gesetz verstoße, dass die Daten von Kindern schütze. Die neuen Klagen kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn in der vergangenen Woche hat Amazon „Premium Experiences“ für „Kid Skills“ angekündigt. Das erlaubt Entwicklern, kostenpflichtigen digitalen Content in Alexa-Skills einzubauen, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind. Amazon relativiert zwar, dass Kinder nicht einfach Premium-Features hinzukaufen können – die Entscheidungsgewalt liegt dann doch beim Account-Inhaber, also in der Regel bei den Eltern – jedoch zeigt der Vorstoß, dass die Zielgruppe Kind trotz rechtlicher Turbulenzen offenbar nicht aus den Augen verloren werden soll.

Amazon Credit Builder: Kreditkarte für „Kreditunwürdige“

Amazon schraubt an der Ausweitung seiner Kundenbasis. Mit einem neuen Programm will es Nutzern ermöglichen, eine Kreditkarte zu nutzen, die normalerweise nicht dazu berechtigt wären. Für das Projekt arbeitet Amazon mit der Bank Synchrony Financial zusammen, berichtet CNBC. Der sogenannte Amazon Credit Builder bietet die Möglichkeit, über eine gesicherte Karte Kredit aufzubauen. Budget-Tools und Tipps sollen helfen, die Karte vernünftig zu nutzen. Wer genug Kredit aufgebaut hat, hat die Möglichkeit, zu einer regulären Kreditkarte „aufzusteigen“. In den USA gibt es viele Menschen mit schlechtem finanziellen Stand. Mit der neuen Kreditkarte soll diese Zielgruppe angesprochen und an Amazon gebunden werden.

Amazon Restaurants wird eingestampft

Mit seinem Online-Lieferdienst Restaurants hat es Amazon ausnahmsweise mal nicht geschafft, einen Markt zu erobern. Der 2015 gestartete Dienst Amazon Restaurants – ein Online-Lieferdienst für Prime-Kunden – wird in den USA dicht gemacht. TechCrunch zufolge soll mit dem Schritt der Fokus noch mehr auf die Lebensmittellieferung gelegt werden. Wahrscheinlich aber war die Konkurrenz um Deliveroo, Uber Eats und Grubhub einfach zu groß. Schon im Januar 2018 (wir berichteten) zeigte sich mit dem Abbau von einigen Stellen, dass der Dienst nicht so läuft, wie Amazon es sich verspricht. Am 24. Juni wird Restaurants nun komplett eingestellt.

/ Geschrieben von Christoph Pech





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