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Amazon kämpft weiter gegen den Verkauf gefälschter Produkte. Dazu führt der Marktplatz den Authentifizierungsservice „Transparency“ in weiteren Ländern ein.

Scannen eines Codes mit Warenhausscanner
Komkrich Marom / Shutterstock.com

Künftig sollen Kunden und Markeninhaber, die auf Amazon Produkte veräußern wollen, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Indien und Kanada von Amazons Service zur besseren Echtheitsfestellung der verkauften Waren profitieren können. 

Eindeutiger Code für jede Produkteinheit – auch für Kunden überprüfbar

Hersteller bringen auf ihren Produkten eindeutige Codes an, die mit Hilfe des Authentifizierungsservice Transparency für jeden Artikel einzeln generiert werden. Immer dann, wenn jemand eine solche, entsprechend gekennzeichnete, Ware via Amazon bestellt, scannt und verifiziert der Marktplatz den Code. So könnten die Markeninhabern selbst, aber auch Amazon und weitere Mitwirkenden innerhalb der Lieferkette eindeutig die Echtheit des jeweiligen Artikels feststellen. 

Doch auch Kunden soll ein passender Prüfungsservice zur Verfügung gestellt werden. Der Code lässt sich per App scannen und entsprechend authentifizieren. Es soll zudem möglich sein, dass Marken über den Authentifizierungsservice weitere Hinweise wie Produktionsdatum und -ort oder zusätzliche Produktinformationen übermitteln können.

Amazon setzt verstärkt auf Mithilfe der Markeninhaber  

Anfang des Jahres hatte Amazon in einem Schreiben an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC zu diesem Thema noch erklärt, dass sie Verkäufer schwerlich hindern könnten, „rechtswidrige, gefälschte, nachgeahmte oder gestohlene Waren zu verkaufen.“ Die jetzt gewählte Methode sei „der effektivste Weg, um Fälschungen über die gesamte Lieferkette hinweg zu bekämpfen und zu verhindern“, schreibt Amazon in der Mitteilung zur Ausweitung des Dienstes. Der Konzern setzt dazu offenkundig stark auf die Mithilfe der Hersteller bzw. Markeninhaber. Das bekräftigt auch Dharmesh Mehta, Amazon Vice President, Customer Trust and Partner Support in der aktuellen Pressemitteilung: Seiner Ansicht nach basierten die besten Lösungen hierzu auf Partnerschaften, „in denen Amazons technologische Innovationen mit dem umfangreichen Wissen der Markeninhaber kombiniert werden.“ Eine derartige Kooperation ist Amazon beispieslweise auch schon im Jahr 2017 mit dem Sportartikelhersteller Nike eingegangen

„Wir haben Transparency entwickelt, um Markeninhabern eine einfache, skalierbare Lösung an die Hand zu geben, mit der sie und Amazon selbst, Produkte über die gesamte Lieferkette authentifizieren und Fälschungen stoppen können, bevor sie einen Kunden erreichen“, so Mehta weiter.

Transparency-Programm als wesentlicher Teil von Amazons Bemühungen gegen Produktfälschungen

Mit der Ausweitung des Transparency-Services reagiert Amazon auf zahlreiche Beschwerden zu Plagiaten in der Vergangenheit. So hatte etwa Sandalenhersteller Birkenstock aufgrund von Produktfälschungen aus China die Geschäftsbeziehung mit dem Marktplatz beendet . In einem anderen Fall beschwerte sich der Gerätezubehörhersteller ElevationLab, dass Amazon zu lange brauche, um gefälschte Ware aus dem Angebot zu entfernen. Auch die Modekette New Yorker und Künstler waren betroffen. Mit letzterem kooperierte Amazon offenbar auch, um Fälschungen zu minimieren.

Die geographische Ausweitung von Transparency auf weitere Länder sei nun Amazons „jüngste der permanenten Investitionen in skalierbare, technologiegetriebene Lösungen, um Fälschungen zu verhindern“, schreibt das Unternehmen. In den USA habe die Authentifizierungsmaßnahme bereits Erfolg: 300 Millionen eindeutige Transparency-Codes wurden für die Produkte der über teilnehmenden 4.000 Marken bereits generiert und dadurch 250.000 Plagiate nicht an Kunden versendet. Im Verlauf des aktuellen Jahres sei noch keine einzige Meldung zu gefälschten Produkten eingegangen, die im Authentifizierungspogramm registriert waren.

/ Geschrieben von Hanna Behn





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