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Amazon will bis Jahresende in Deutschland rund 2.800 neue Stellen schaffen und wirbt in einem Video mit Deutschland-Chef Ralf Kleber für seine Bedingungen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert jedoch seit jeher unter anderem die Löhne und nutzt den Prime Day für Streiks.

Mitarbeiter im Amazon-Lager
Amazon

Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber höchstpersönlich erzählt im Video, wie schön es sei, bei dem Online-Riesen zu arbeiten. „Wer Visionen hat, soll zu Amazon kommen – deshalb bin auch ich schon seit 20 Jahren dabei“ und „Ich würde mich jederzeit wieder bei Amazon bewerben“, sagt er. Jetzt hofft er auf viele Bewerbungen, denn das Unternehmen will 2019 in Deutschland rund 2.800 neue feste Stellen schaffen. Gesucht würden Mitarbeiter in allen Bereichen, sowohl in der IT als auch in den bisher zwölf deutschen Logistikzentren, heißt es vom Unternehmen

Amazon Deutschland kommt auf über 20.000 Mitarbeiter

Die Zahl der deutsche Mitarbeiter würde dann auf über 20.000 steigen. Ein Großteil der neuen Stellen wird dabei wohl im neuen Amazon Logistikzentrum in Mönchengladbach entstehen, es ist das 13. seiner Art in Deutschland. Insgesamt betreibt Amazon bundesweit 35 Standorte. 

Es ist kein Zufall, dass die Ankündigung des Unternehmens auf den Prime Day fällt: Jetzt ist größtmögliche Aufmerksamkeit garantiert – auch um Amazon neben der Großmacht als Verkaufskanal auch als begehrenswerten Arbeitgeber zu präsentieren. Im Video wirbt Kleber unter anderem mit „hervorragenden Karrieremöglichkeiten“ und der „exzellenten Bezahlung“, die das Unternehmen biete. Das gilt sicher für viele höhere Stellen – gerade der Lohn der Logistik-Mitarbeiter ist aber seit Jahren ein Kritikpunkt.

Amazon-Mitarbeiter sollen an sieben Standorten streiken

Auch am diesjährigen Prime Day hat Verdi daher Streiks angekündigt und die Beschäftigten in sieben Logistikzentren aufgefordert, die Arbeit für mindestens zwei Tage niederzulegen, berichtet die Rheinische Post. Die Streiks betreffen die Standorte in Werne, Rheinberg, Leipzig, Graben, Koblenz sowie die zwei Zentren in Bad Hersfeld. Verdi fordert für die Logistik-Mitarbeiter die Zahlung nach den Tarifen des Einzel- und Versandhandels. Auch in den USA gibt es Streiks am Prime Day.

Laut Handelsblatt liege der Lohn der Logistik-Mitarbeiter anfangs bei mindestens 10,78 Euro brutto pro Stunde. Nach zwei Jahren seien es im Durchschnitt rund 2.400 Euro brutto im Monat, inklusive leistungsbezogener Prämien und Sonderzahlungen. Das zum Teil negative Image als Arbeitgeber schlage sich zunehmend auch bei den Kunden nieder, so eine IFH-Studie. Die Befragten kritisierten unter anderem, Amazon würde seine Mitarbeiter nicht gut behandeln. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner


Kommentare

#1 Steffen M. 2019-07-16 13:05
Und da zeigt sich immer mehr, das wir (ihr) alle bald nur noch für EINEN arbeitet, bzw. unsere (eure) eigenen Bestellungen... Käufe selber verpacken und liefern werdet -> EINEN -> EIN Konzern oder auch Land... :(

PRIMA weiter so .......



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