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Im Juli – benannt nach dem großen Staatsmann Julius Cäsar – ging es folgerichtig auch um große Fragen: Prime oder nicht Prime? Und wie viel ist zu viel? Aber es gibt auch einige Antworten; zum Beispiel, wie man sich den unfassbaren Wert von Amazon begreiflich machen kann – all das und noch mehr fassen wir in unserem Rückblick auf den Monat Juli zusammen.

Juli-Schrift
enterlinedesign / shutterstock.com

Prime Day: Rekorde, Schnäppchen und abstruse Angebote

Amazons Prime Day wurde in diesem Jahr quasi eine Art Double Prime und dauerte zwei Tage. Wie fast jedes Jahr gab es wieder jede Menge Rekordmeldungen, aber auch Tiefpunkte: So versuchten Amazon-Anzeigenverkäufer, die zum Prime Day ohnehin enorm gestiegenen Werbepreise auch Kunden schmackhaft zu machen, die kaum was davon gehabt hätten. Richtig abgesahnt haben dafür in diesem Jahr wohl einige Fotografen, die beim Kauf von Equipment mehrere tausend Euro sparen konnten

Marktplatz: Gebührenänderungen & Strafzahlungen

Sparen können auch FBA-Händler bei Amazons Änderungen der Remissions- und Entsorgungsgebühren. Dabei sollten sie sich aber vor allem vor dicken Brocken bzw. Artikeln in Übergröße in Acht nehmen – deren Entsorgung wird nämlich teurer. Zu viel Größe wird Online-Händler auch anderer Stelle mehr kosten: Wer nach Amazons Verpackungsrichtlinie zu große Pakete verschickt, muss ab diesem Herbst rund zwei US-Dollar mehr zahlen. Freiwillig mehr zahlen – nämlich für die bloße Benutzung des Marktplatzes – wollen aber manche Amazon-Kunden, sagt zumindest eine Studie. 

Logistik: Gewollte und ungewollte Lieferungen

Diese eben genannte Zahlungsbereitschaft rührt sicher auch von dem umfassenden Service Amazons her. So können beispielsweise Kunden in den USA jetzt ihre Retouren ohne Karton einfach in bestimmten Läden abgeben, Amazon verpackt dann selbst. Immer mehr Eigeninitiative zeigt das Unternehmen auch in Sachen Lieferung: Fast die Hälfte aller Amazon-Bestellungen in den USA bringt der Online-Riese inzwischen selbst zum Kunden. Manche „Lieferungen“ hätte man aber lieber doch nicht empfangen – wie eine Frau in England, die einem Amazon-Boten bei einem Geschäft vor ihrem Haus zusehen musste. 

Kritik: Kontensperrung und Nerv-Anrufe

Hilflos zusehen musste auch eine Amazon-Händlerin, als der Marktplatz aus nicht ganz eindeutigen Gründen ihr Seller-Konto sperrte. Doch vor Gericht konnte sie sich gegen den Online-Riesen durchsetzen und das zuständige Landgericht Hildesheim stellte sogar ungültige Klauseln in Amazons AGB fest. Ebenfalls rechtswidrig waren Amazons bisherige Bestimmungen zu Kündigungsfrist, Haftung und Gerichtsstand, nach der Ermittlung des deutschen Kartellamtes muss Amazon diese nun ändern. Nicht rechtswidrig, aber nervig sind die Anrufe von Amazon-Zustellern – das finden zumindest manche österreichische Kunden. Die Lieferanten dürfen dort keine Post-Filialen zum Hinterlegen von Paketen nutzen und versuchen daher alles, um die Empfänger an die Strippe zu kriegen. 

Unternehmen: Amazon vorne und hinten im Geschäft

Amazon ist gigantisch. Ein neuer Börsen-Fakt kann helfen, dies begreiflich zu machen: Gemeinsam mit Microsoft ist Jeff Bezos Konzern an der Wall Street so viel wert wie ALLE 763 deutschen börsennotierten Unternehmen ZUSAMMEN. Dafür muss der Online-Händler/Marktplatz auch stets weiter wachsen. Das schafft er unter anderem mit Eigenmarken, die Amazon jetzt auch im B2B-Bereich anbietet. Erste Produkte für das große Geschäft: Toilettenpapier und Co. Ein schlechtes Produkt hat in den USA für ein aufsehenerregendes Urteil gesorgt: In Pennsylvania muss Amazon für den eigentlichen Drittanbieter haften. In Deutschland wäre so ein Urteil aber kaum denkbar.  

Jeff Bezos und Ex MacKenzie: Neue Heirat und anzügliche Angebote

Ist Amazon-Chef Jeff Bezos lernresistent, leichtsinnig – oder einfach wahnsinnig verliebt? Ein Insider behauptet, bei dem reichsten Mann der Welt stehe kurz nach seiner Scheidung schon die nächste Vermählung bevor. Seine Ex MacKenzie kann sich zunächst mit den knapp 40 Milliarden US-Dollar aus der Scheidung trösten – die Neu-Milliardärin muss sich aber auf Twitter auch gleichzeitig dubioser Verehrer und derer zweifelhaften Angebote erwehren. So ist es eben auch mit viel Geld: Es gibt immer Licht und Schatten.  

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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