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Amazon wird grüner und gibt unverkäufliche Ware in den USA und dem Vereinigten Königreich an wohltätige Organisationen weiter, statt sie wie bisher zu vernichten. 

Amazon-Schrift an Gebäude
Sundry Photography / shutterstock.com

Es war ein Schockmoment im grünen Zeitgeist, als bekannt wurde, dass Amazon in Frankreich teils neue Ware in großem Stil vernichtet hat. Auch in Deutschland wurde viel über den Umgang mit den leidigen Retouren diskutiert. Amazon will jetzt eine Kehrtwende in Sachen Nachhaltigkeit machen und startet in den USA und dem Vereinigten Königreich sein Spendenprogramm „Fulfillment by Amazon Donations“, wie cnbc berichtet.

Demnach will der Online-Gigant Produkte aus seinem FBA-Bereich, die nicht mehr verkauft werden können, an wohltätige Organisationen spenden, statt sie zu vernichten. Für Händler, die ihre Produkte bei Amazon lagern, diese nicht mehr verkaufen können und entsorgen wollen, wird das neue Programm zur Standardoption.

Amazon arbeitet mit der Heilsarmee zusammen

Amazon kooperiert dafür in den USA mit der Organisation Good360, die dort die weitere Planung übernimmt. In Großbritannien arbeitet Amazon mit Wohltätigkeitsorganisationen wie der Heilsarmee zusammen. Das Programm startet am 1. September 2019. „Wir wissen, dass es das Leben verändert und die lokalen Gemeinschaften stärkt, wenn Produkte in die Hände derjenigen gelangen, die sie brauchen“, sagte Alice Shobe, Direktorin von Amazon Community im Amazon Blog

Für Händler war und ist die Entsorgung unverkäuflicher Ware durch Amazon billiger als die Rücknahme der Produkte: Eine Rücknahme kostet 50 Cent pro Artikel, die Entsorgung durch Amazon nur 15 Cent. Auch wenn die Preise gleich bleiben, dürfte durch das Spendenprogramm zumindest das Gewissen aller Beteiligten etwas beruhigt werden. In Frankreich liegt derzeit ein Gesetzesentwurf vor, der Online-Händlern verbieten soll, neue oder zurückgesandte Ware zu zerstören – dieser könnte auch in Deutschland Anklang finden.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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