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Das Interesse an Amazon als Arbeitgeber scheint besonders in den USA äußerst groß zu sein. Wie das Unternehmen jetzt selbst bekannt gab, erhielt man mehrere Hunderttausend Bewerbungen innerhalb weniger Tage.

Bewerber warten
Waraporn Wattanakul/shutterstock.com

Für eine Vielzahl von Online-Shoppern ist Amazon die erste Adresse, wenn es um das Einkaufen im Netz geht. Aber auch als Arbeitgeber scheint der US-Konzern auf der Wunschliste von Angestellten ganz weit oben zu stehen, wie die jüngst vom Unternehmen veröffentlichten Bewerbungszahlen zeigen. Wie Amazon auf verschiedenen Rekrutierungsmessen in den USA bekannt gab, gingen nach der Ankündigung, 30.000 neue Stellen besetzen zu wollen, stolze 208.000 Bewerbungen innerhalb weniger Tage ein. Das entspreche rund 18 Bewerbungen pro Minute.

Aber auch der direkte Kontakt zum Unternehmen wird gesucht. Auf einer Job-Messe in Arlington County im US-Bundesstaat Virginia, wo Amazon seinen zweiten Hauptsitz errichten möchte, zeigten über 5.000 Studierende und Absolventen Interesse am Arbeitgeber Amazon, wie finanzen.net schreibt.

Gute Bezahlung und Benefits

Warum der Online-Händler so hoch im Kurs bei Arbeitnehmern steht, hat Beth Galetti, stellvertretende Vorsitzende für Human Resources bei Amazon, mit der guten Bezahlung von 15 US-Dollar die Stunde, sowie den zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und Benefits begründet. Sogar ganze Städte und Kommunen reißen sich darum, Amazon in irgendeiner Form in die eigenen Gefilde zu holen. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang natürlich die teils absurden Methoden, mit denen viele Städte im vergangenen Jahr versuchten, den neuen Hauptsitz Amazons für sich zu gewinnen. Zwar schafft dieser „Amazon Effect“ zahlreiche neue Arbeitsplätze, hat aber auch seine Schattenseiten: Seitdem bekannt wurde, dass Amazon nach Virginia kommt, gingen die Immobilienpreise in der Region deutlich nach oben.

Abweichendes Bild in Deutschland

Auch hierzulande beschäftigt Amazon inzwischen über 20.000 Mitarbeiter, steht als Arbeitgeber aber immer wieder in der Kritik. Besonders die Gewerkschaft Verdi ruft regelmäßig an großen Shoppingtagen wie dem Prime Day oder kurz vor Weihnachten zu Streiks auf. Damit soll nicht nur auf die harschen Arbeitsbedingungen vor allem in den Logistikzentren aufmerksam gemacht werden, Verdi fordert auch schon seit Jahren einen Tarifvertrag für die Angestellten, was Amazon in den vergangenen Jahren stets abgelehnt hat.

/ Geschrieben von Corinna Flemming





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