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Es ist eine Chance, die sich Amazon keinesfalls entgehen lassen möchte: In diesem Sommer öffnen sich zum ersten Mal die Pforten für Men’s Fashion Week, also eine Modewoche, die sich allein auf die Herren der Schöpfung konzentriert. Diesen Anlass nutzt der Großkonzern, um sich als Sponsor in ein positives Licht zu rücken. Außerdem kann Amazon auf diesem Wege tiefer ins Luxussegment von Fashion vordringen.

Männermode: Anzug Design
© essentialimage - Fotolia.com

Es ist eine Premiere, die die Mode-Branche bewegt: Zum ersten Mal in der Geschichte der weltbekannten Fashion Week wird es eine separate Fashion Week in New York geben, die einzig und allein die Männermode in den Blick rückt. Und zu diesem Highlight haben sich bereits namhafte Designer-Labels wie Calvin Klein, Michael Kors und Rag & Bone angemeldet, um ihre textilen Kunststücke der ganzen Welt zu präsentieren. Und wie Bloomberg Business berichtet, ist eines der Unternehmen, die dieses Spektakel sponsern, Amazon.

Amazon verfolgt bereits verschiedene Mode-Strategien

Gerade der Bereich Mode ist im Online-Handel ein hart umkämpftes Pflaster. Sowohl junge Labels als auch traditionsreiche Anbieter versuchen, ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Trotz zahlreicher Großkonkurrenten soll Amazon kein geringeres Ziel haben, als der weltweit größte Online-Händler im Bereich Mode zu werden. Und um dieses Ziel zu erreichen, hat der Konzern in der Vergangenheit schon verschiedene Wege eingeschlagen. Zum Beispiel wurde ein hauseigener „Shopping Club für Fashion & Lifestyle“ gelauncht: Mit separater Anmeldung können Kunden in der AmazonBuyVIP-Kategorie auf bekannte und gehypte Markenprodukte zugreifen, die zudem stark reduziert sein sollen.

 

Außerdem eröffnete der Konzern Ende 2013 ein gigantisches Fotostudio im New Yorker Szene-Stadtteil Brooklyn (wir berichteten). Auf rund 40.000 Quadratmetern und in insgesamt 28 verschiedenen Abteilungen werden jeden Tag Zehntausende Produktfotos geschossen, um die textilen Waren in ein bestmögliches Licht zu rücken. Schon damals lies Amazon verlauten, dass man mit dem Studio „einen noch größeren Fußabdruck in der Modebranche hinterlassen“ wolle.

 

Ein anderes Beispiel: Erst vor Kurzem gab der Konzern bekannt, Ambitionen als Designer zu hegen und bald schon eine eigene Modemarke auf den Markt bringen zu wollen. Obwohl sich diese Pläne vorerst nur auf den indischen Markt beschränken sollen, wird alles in allem deutlich, dass sich der Unternehmensriese in Sachen Mode nicht auf eine einzige Strategie konzentrieren, sondern sich in verschiedene Richtungen bewegen möchte.

Amazon: Es geht noch weiter im Luxus-Mode-Kosmos

Und auch jüngst zeigt Amazon Bemühungen, immer tiefer in die bunte, strahlende und glamouröse Welt der Mode einzudringen. So wurde vor wenigen Tagen bekannt, dass der Konzern die Vogue-Redakteurin Caroline Palmer für sich gewinnen konnte und somit nun jemanden in den eigenen Reihen begrüßen darf, der mit jahrelanger Erfahrung im HighEnd-Mode-Bereich aufwarten kann.

 

Was ist nun die Quintessenz aus solchen und ähnlichen Strategien? Amazon will nicht mehr nur als Allround-Anbieter und Online-Marktplatz in den Köpfen der Menschen verankert sein. Niemand soll Amazon mit Ramsch oder 0-8-15-Angeboten in Verbindung bringen. Der Konzern will sich als professioneller und versierter Mitspieler auch im Luxus-Bereich der Mode etablieren.

 

Die New York Fashion Week bietet hierfür eine scheinbar perfekte Plattform. Denn als Sponsor könnte Amazon eventuell Kontakte und Partnerschaften oder zumindest Kooperationen schließen.

 

Die einzige Frage, die bei so viel Engagement und Wille noch bleibt: Werden auch die Mode-Experten, Fans, Kunden und Mitbewerber Amazon als ernsthaften Mitspieler im HighEnd-Mode- und Fashion-Bereich wahrnehmen?

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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