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Amazon verliert nicht gern. Dies zeigt sich aktuell auch im Fall des verlorenen Milliarden-Deals mit dem Pentagon.

Waage der Justitia
BCFC / Shutterstock.com

Es ging um Milliarden, die Amazon nun durch die Finger gerutscht sind: In den vergangenen Monaten kämpften Amazon und Microsoft um das sogenannte JEDI-Projekt („Joint Enterprise Defense Infrastructure“). Dabei handelt es sich um einen potenziell zehn Milliarden US-Dollar schweren Cloud-Auftrag des Pentagons, den schließlich der Tech-Gigant Microsoft an Land ziehen konnte. Doch diese Niederlage will Amazon nicht auf sich sitzen lassen. 

Amazons Vorwurf: Voreingenommenheit

Nach Informationen des Spiegels geht Amazon nun gegen die Projektvergabe an Microsoft vor – und zwar gerichtlich. Amazon hat dazu Klage eingereicht. Der Konzern wirft dem US-Verteidigungsministerium demnach vor, dass es im Rahmen des Vergabeverfahrens „klare Mängel, Fehler und unverkennbare Voreingenommenheit“ gegeben habe, wie Amazon bereits im Vorfeld kritisierte. Die Vergabe eines solches Regierungsauftrages wie dem vorliegenden Cloud-Projekt müsse laut Amazon „frei von politischem Einfluss“ vorgenommen werden.

Diese Forderung dürfte Amazon nicht zuletzt auch mit Blick auf die fortwährende Fehde geäußert haben, die seit Monaten zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und Amazon-Gründer Jeff Bezos ausgetragen wird. 

Keine Einsicht in die Klage

Details aus der Klage liegen bislang nicht vor. Das dürfte daran liegen, dass Amazon erpicht darauf ist, entsprechende Informationen geheim zu halten, weshalb der Konzern im Zuge der Klage auch eine gerichtlich angeordnete Geheimhaltung erreichen möchte. Grund dieser Maßnahme seien laut Spiegel „geschützte Informationen, Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Finanzinformationen“, die für alle beteiligten Parteien „einen schweren Wettbewerbsnachteil bedeuten“ könnten, sollten diese an die Öffentlichkeit geraten.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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