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Amazon will im nordbayrischen Hof ein Logistikzentrum bauen und so rund 1.000 Arbeitsplätze schaffen.

Mitarbeiterin im Amazon-Lager
© Amazon

Es wäre das 17. Logistiklager, das Amazon in Deutschland betreibt. Erst vor kurzem kündigte der E-Commerce-Riese selbst die Eröffnung zweier Logistikzentren in Oelde und Sülzetal an, auch in Emden ist ein Amazon-Lager geplant. Jetzt soll auch aus Nordbayern mehr geliefert werden: In Hof soll ebenfalls ein Logistikzentrum entstehen, wie der Bayrische Rundfunk (BR) berichtet.

Amazon-Logistiklager in Hof soll 1.000 Jobs bringen

Das Logistiklager soll im Zuliefererpark Hof-Gattendorf entstehen und rund 1.000 Arbeitsplätze bringen. Bisher wollten jedoch weder Amazon noch die Behörden die Pläne bestätigen. „Wir kommentieren das im Moment nicht, weil wir uns grundsätzlich während laufender Prozesse nicht zu Investorendingen äußern“, sagte ein Sprecher der Stadt Hof bei nordbayern.de. Amazon äußere sich erst nach Erteilung der Baugenehmigung und etwa sechs Monate vor Inbetriebnahme eines Logistikzentrums, so ein Amazon-Sprecher.

Darum eignet sich Hof als Amazon-Standort

Hof hat rund 46.000 Einwohner und liegt verkehrsgünstig an den Autobahnen A9, A93 und A72. Amazon könnte durch den Bau eine Standort-Lücke im mitteldeutschen Raum schließen und die umliegenden Logistikzentren in Bad Hersfeld, Leipzig und Graben bei Augsburg entlasten. Die verantwortlichen Politiker haben für den Kauf und die Erschließung von Grundstücken in dem Gewerbegebiet bis zu 40 Millionen Euro in den Haushaltsplan der Stadt Hof eingestellt. Hof soll laut BR jetzt schon zu den zehn wichtigsten Logistik-Standorten in Deutschland zählen.

Die Mitarbeiter in den Amazon-Logistikzentren verdienen laut Amazon anfangs umgerechnet mindestens 11,10 Euro brutto pro Stunde, nach rund zwei Jahren könne ein Mitarbeiter auf knapp 2.500 Euro brutto im Monat kommen, hinzu kämen weitere Zusatzleistungen. Die Löhne und Arbeitsbedingungen bei Amazon stehen jedoch auch immer wieder in der Kritik.

/ Geschrieben von Markus Gärtner


Kommentare

#1 Marius Wellenberger 2020-02-10 15:50
Also ich finde das interessant, dass immer mehr Unternehmen aus Amerika bei uns in Deutschland investieren (siehe auch der Autobauer Tesla). Wenn wir kein know-How mehr auf die Matte bringen, ist es kein Wunder, dass uns die anderen das Butter vom Brot nehmen. Ich würde sogar weiter gehen und schon mal auch das Brot aus dem Fenster heben: Na, wer möchte? China vielleicht? Russland? Oder doch lieber die Hansis aus der Schweiz?



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