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Amazon als Hansdampf in allen Gassen: Mode – und Amazons eigene Marken – werden auf dem Marktplatz immer häufiger gekauft, Amazon selbst will sich den Namen des Stadions von Tottenham Hotspur sichern und seinen Händlern vielleicht bald sogar eine eigene Krankenversicherung anbieten. In England darf Amazon bei Deliveroo einsteigen.

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dennizn / shutterstock.com

Amazons Mode wird immer beliebter

Mode auf Amazon komm immer mehr in Mode – das sagt zumindest eine Studie von Coresight Research, über die Retail Dive berichtet. Demnach haben im vergangenen Jahr über 70 Prozent der befragten Fashion-Shopper auf dem Marktplatz Mode-Artikel eingekauft – das sind zehn Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Besonders beliebt: Schuhe für Erwachsene. Vor allem die Prime-Mitglieder rüsten sich auf Amazon mit Tragbarem aus – diese Gruppe ist mit fast 80 Prozent fast doppelt so groß wie die der „normalen“ Amazon-Nutzer. Auch Amazons eigene Mode findet immer mehr Käufer: Die verschiedenen Eigenmarken des E-Commerce-Riesen sind nach Nike inzwischen die zweitbeliebteste Bekleidungsmarke. Zuletzt startete Amazon auch eine eigene Plattform für den Verkauf von Luxusmode.

Gibt es bald ein Amazon-Fußballstadion?

Amazon soll in England an den Namensrechten für das Stadion von Tottenham Hotspur interessiert sein, berichtet Sport 1. Insgesamt könnten für die Benennung des derzeit namenlosen Stadions in zehn Jahren rund 250 Millionen Pfund fließen, heißt es. Das wäre bei allen finanziellen Superlativen der englischen Liga der lukrativste Sponsoring-Deal eines Stadionnamens in der Geschichte. Auch Nike soll für das 62.000 Zuschauer fassende Stadion an der White Hart Lane mitbieten. Amazon hat sich auch auf anderem Weg bereits intensiv mit dem Team von José Mourinho beschäftigt: Auf Amazon Prime Video erscheint bald die Fußball-Doku „All or Nothing“. Unter anderem Steffen Freund und Jürgen Klinsmann haben bei dem Londoner Klub gespielt. 

Amazon erwägt eine Händler-Krankenversicherung

Laut Vox.com könnte Amazon eine eigene Krankenversicherung für Marktplatz-Händler in den USA planen. Das Unternehmen hatte seine Verkäufer in einer umfassenden Umfrage nach deren Zufriedenheit mit ihrer Krankenversicherung gefragt und ob Interesse an Alternativen bestünde. Ein Amazon-Sprecher bestätigte konkrete Pläne zwar nicht, verwies aber auf die aktuellen Herausforderungen der Coronakrise und dass man kontinuierlich daran arbeite, den Erfolg der Verkäufer zu fördern. Amazon forciert sein Engagement im Gesundheitssektor unter anderem bereits mit seiner eigenen Organisation Haven. Auch Ebay hatte 2003 eine ähnliche Händler-Versicherung auf den Markt gebracht, die jedoch scheiterte.

Amazon-Deal mit Deliveroo genehmigt

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) macht den Weg frei für Amazons Einstieg bei der Lieferplattform Deliveroo. Die Kartellwächter hatten zunächst Bedenken gegenüber einer möglichen Fusion, doch für den Wettbewerb sei es aktuell besser, wenn Deliveroo nicht vom Markt verschwinde, heißt es auf ARD. Amazon hatte im Mai 2019 als Hauptinvestor eine 575 Millionen US-Dollar schwere Finanzierungsrunde angeführt.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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