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Verschiedene News aus dem Hause Amazon fassen wir in unserem „kurz & knackig“ zusammen.

Wodka bzw. Alkohol wird in ein Glas gegossen
grafvision / Shutterstock.com

Amazon hat jetzt auch hauseigenen Wodka im Angebot

Die Palette an Amazon-Eigenmarken ist gewaltig. Und seit dem Herbst vergangenen Jahres zählen auch Spirituosen dazu. Damals hatte der Online-Riese eine neue Marke namens „Tovess“ auf den Markt gebracht und verkündet, den Kunden künftig „eine Auswahl von destillierten Spirituosen aus aller Welt“ anbieten zu wollen. Gestartet war Tovess hierzulande lediglich mit Gin. Doch nun scheint Amazon das Angebot heimlich still und leise ausgeweitet zu haben.

Ein Unternehmenssprecher habe dem britischen Portal just-drinks.com gegenüber bestätigt, dass am 5. Juli der Startschuss für einen hauseigenen Wodka fiel. Und auch hierzulande scheint der Amazon-Wodka fast zeitgleich erschienen zu sein: Auf der Produktseite des neuen „Tovess Vodka“ ist vermerkt, dass das Angebot seit dem 3. Juli 2020 bei Amazon.de gelistet ist. Mittlerweile hat er auch schon mehr als 20 Bewertungen und ein durchschnittliches Rating von 4,7 Sternen – er scheint also bei den Kunden gut anzukommen.

Amazon weitet Lieferroboter-Projekt aus

Bereits im vergangenen Jahr hatte Amazon einen kleinen, selbstfahrenden Roboter eingeführt, der eine kontaktlose Zustellung von Paketen an die Kunden ermöglichen sollte. „Amazon Scout“ heißt das vollelektrische Gefährt, das auf sechs Rollen daherkommt, Schrittgeschwindigkeit fährt und autonom Hindernisse wie Fußgänger oder Objekte umfahren kann. Zum Einsatz kam er bisher in Snohomish County, einer Region nördlich von Seattle, in Washington sowie in Kalifornien. Nun wird das Projekt auf neue Regionen erweitert. Wie TechCrunch berichtet, wird er seine Tätigkeit künftig auch in Atlanta, Georgia und in Franklin, Tennessee vollrichten. Allerdings ist auch weiterhin nicht die Rede von einem massenhaften Einsatz, sondern von der Lieferung an „ausgewählte Kunden“ in diesen Städten.

Besonders auch in der Corona-Zeit sei der Einsatz des Lieferroboters weitergegangen, jedoch immer noch mit einem menschlichen Begleiter, dem sogenannten „Scout Ambassador“. Dies ist aktuell wohl noch notwendig, um den Roboter einerseits vor Fremdeinwirkung zu schützen, andererseits um den reibungslosen Ablauf sicherzustellen – es handelt sich schließlich immer noch um eine Einführungsphase. Zudem eignet sich der Scout nicht für alle Regionen: Wie es weiter heißt, hatten größere Städte, wie New York und San Francisco, bereits Bedenken bzw. Kritik am Konzept geäußert, da die Bürgersteige ohnehin schon überfüllt seien.

Wer sich nochmal einen Eindruck von Amazons Scout machen möchte, kann dies in folgendem Video tun:

Ex-Manager fordert Aufspaltung von Amazon

Die Rufe nach einer Zerschlagung oder Aufspaltung von Amazon rissen in den vergangenen Monaten nicht ab. Nun hat sich Tim Bray, ein ehemaliger hochrangiger Manager des amazon-eigenen Cloud-Dienstes AWS zu Wort gemeldet, der den Konzern erst vor wenigen Monaten verlassen hatte (wir berichteten).

Nach Angaben von CNBC fordert Bray, dass die Cloud-Sparte von Amazon ausgegliedert und somit von den Marktplatzgeschäften getrennt wird. Auf diesem Wege könnten die Amazon Web Services weiter wachsen. Es gäbe demnach durchaus potenzielle Kunden, die eine Zusammenarbeit mit AWS scheuen, da Amazon mit ihnen auf dem Marktplatz direkt konkurriert. Eine Aufspaltung könnte diese Bedenken tilgen. Auch in der Vergangenheit hatte sich Bray bereits für eine Konzern-Aufspaltung ausgesprochen, da man so drohenden kartellrechtlichen Verfahren entgehen könnte.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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