Logo amazon Watchblog

In den vergangenen Tagen gab es wieder einige neue Entwicklungen im Amazon-Universum. Wir fassen die wichtigsten News zusammen.

Beleuchtetes Logo der Modemarke Hugo Boss
Karolis Kavolelis / Shutterstock.com

Hugo Boss plant Shop auf Amazon

Amazon wird auf seiner Plattform bald um einen Markenhersteller reicher sein: Der Modespezialist Hugo Boss will in der zweiten Jahreshälfte 2020 einen Store auf dem Marktplatz des Online-Riesen eröffnen. Zu diesem Zweck würden nach Angaben von FashionUnited gerade Gesprächen mit Amazon Europe laufen. 

Die Coronakrise hatte das Modeunternehmen im zweiten Quartal tief in die Verlustzone gerissen. Allerdings gibt es zwei solide Standbeine: Die Geschäfte im asiatisch-pazifischen Raum sowie die Online-Geschäfte, die im zweiten Quartal ein Umsatzplus von satten 73 Prozent auf 55 Millionen Euro verzeichneten.

Auf dem Online-Parkett hat sich Hugo Boss Großes vorgenommen: Hier soll der Umsatz bis 2022 auf mehr als 400 Millionen Euro klettern. Beim Plan eines weltweit voranschreitenden Ausbaus des Online-Konzessionsmodells sei eben auch der Verkauf auf Amazon wesentlicher Bestandteil, heißt es weiter.

Amazon lässt sich in Gera nieder

Das Logistiknetz von Amazon schließt in Deutschland immer weitere Lücken: Nun baut der Konzern offenbar auch im Industriegebiet in Gera-Cretzschwitz. Dort, nördlich der A4 und direkt an der B2 gelegen, soll nach Informationen von MDR Thüringen ein neues Logistikzentrum entstehen – die entsprechenden Bauarbeiten seien bereits im Gange.

Weder die Stadt noch Amazon selbst hätten dieses Vorhaben bislang offiziell bestätigt. Allerdings sei an der Einfahrt zum Bauprojekt ein Hinweis zu finden, auf dem auch der Bauherr selbst ausgezeichnet werde, und zwar die Amazon Distribution GmbH, die ihren Sitz in Leipzig hat. Julian Vonarb, der Bürgermeister von Gera habe sich zumindest insofern geäußert, „dass bis zu 1.000 Arbeitsplätze entstehen sollen“.

Kostenlose Podcasts für Amazon Music und Audible?

Für Liebhaber von Podcasts könnte Amazon bald ein neues Schmankerl haben. Denn glaubt man aktuellen Gerüchten, die durch die Branche wehen, will der Konzern bald kostenlose Podcasts anbieten und sowohl in seinen Streaming-Dienst Amazon Music als auch seinen Hörbuch-Service Audible integrieren. „Bei Amazon Music etwa sollen die Podcasts sowohl auf der kostenlosen als auch der kostenpflichtigen Stufe abrufbar sein“, erläutert Caschys Blog. In diesem Rahmen stehe das Unternehmen schon mit Podcast-Produzenten in Verbindung.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren

Anchor Top

 
 
banner