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Auf dem indischen Markt erweitert Amazon seine angebotenen Dienstleistungen und erhöht damit den Druck im Finanzbereich.

Nahaufnahme eines Goldbarrens
corlaffra / Shutterstock.com

In Indien bietet Amazon, genau wie auf dem US-amerikanischen und dem deutschen Markt, bereits eine Kreditkarte und digitale Bezahlmöglichkeiten an. Nun allerdings wird das Unternehmen in dem asiatischen Land die Serviceleistungen im Finanzsektor weiter ausbauen und Dienste anbieten, die es hierzulande noch nicht gibt. Wie Reuters Online berichtet, hat der Online-Riese vor Ort sowohl Versicherungen als auch Goldanlagen in sein Portfolio aufgenommen.

Indien als schwieriger Markt im Fintech-Sektor

„In keinem anderen Land bietet Amazon, das in Indien mehr als 100 Millionen registrierte Nutzer zählt, bisher Versicherungen und Goldanlagen an“, heißt es auf dem Portal. Die Ausweitung der Finanzdienste auf dem indischen Markt ziele demnach darauf ab, den Stamm an zahlenden Prime-Kunden weiter zu vergrößern.

Auch andere große und namhafte Unternehmen aus dem Tech-Sektor – etwa Google, Walmart oder SoftBank – mischen in Indien nach Angaben von Reuters bereits im indischen Fintech-Sektor mit. Gewinne würden dabei allerdings kaum abfallen, da Bargeld das favorisierte Zahlungsmittel sei und 190 Millionen Erwachsene nicht einmal ein eigenes Bankkonto verweisen könnten. Amazon habe es sich demnach auf die Fahne geschrieben, die Beliebtheit des hauseigenen Zahlungsdienstes Amazon Pay deutlich zu steigern und den Dienst in Indien weit nach vorn zu bringen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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