Amazon will die eigenen Mitarbeiter in den USA möglichst frühzeitig impfen.

Spritze und Impfstoff
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Corona-Fälle gab es im Hause Amazon in den vergangenen Monaten zahlreiche: Erst jüngst wurden beispielsweise Berichte laut, nach denen es in den beiden deutschen Zentren im bayerischen Bayreuth und im niedersächsischen Garbsen mehr als 160 Infizierte gegeben habe. 

Doch natürlich ist die Lage nicht nur hierzulande angespannt, in den USA gab es in der Vergangenheit Tausende Fälle: Im Oktober war dort die Rede von rund 20.000 infizierten Mitarbeitern. Umso mehr dürfte Amazon erpicht darauf sein, von der Wirkung neuer Impfstoffe zu profitieren. Wie erpicht, zeigen nun Berichte der Tagesschau.

Amazon verweist auf Bedeutung der eigenen Mitarbeiter

Wie die Online-Plattform schreibt, hat Amazon die US-amerikanische Regierung in einem Schreiben um eine bevorzugte Impfung hauseigener Mitarbeiter gebeten. Konkret gehe es um „besonders wichtige Angestellte wie seine Mitarbeitenden in Warenlagern und Datenzentren“, die demnach eine Priorisierung erhalten sollen. Diesen sei es den Angaben des Schreibens zufolge nicht möglich, von zu Hause aus zu arbeiten. Laut Heise Online verwies Amazon außerdem explizit darauf, dass die Mitarbeiter mit Blick auf die Coronapandemie wichtige Aufgaben übernehmen würden.

Welche Ausmaße Amazons Bitte an die US-Regierung hat, zeigt ein Blick auf die Zahlen: In den USA kann der Online-Riese ein riesiges Team von mittlerweile rund 800.000 Mitarbeitern vorweisen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski


Kommentare

#1 Markus 2020-12-21 08:42
Soweit kommt es noch. Ich bin fassungslos. Amazon sollte anfangen, Steuern zu zahlen. Die 800.000 Mitarbeiter imponieren mir überhaupt nicht, denn es sind schlecht bezahlte, unqualifizierte Jobs, meistens. Jobs, die an anderer Stelle vernichtet wurden und viel wertvoller waren.



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