Dass Amazon seine Qualitäts- und Lieferversprechen möglichst in vielen Situationen einhalten will, zeigt sich jetzt in Indien.

Pferdekopf
Femke Ketelaar / Shutterstock.com

Zusätzlich zum Coronavirus, durch den weltweit die Liefernetzwerke belastet sind, kommt Amazon bei der Paketzustellung im nördlichen Indien derzeit das Winterwetter ordentlich in die Quere. Doch es wäre wohl nicht Amazon, wenn das Unternehmen nicht eine innovative Lösung fände, um an seinem hohen Serviceniveau festzuhalten. 

Schnee legte Verkehr lahm – aber nicht Amazons Service

In der Kaschmir-Region hatte es kürzlich mehrere starke Schneefälle gegeben, weshalb Behörden den Fahrzeugverkehr auf verschiedenen Nationalstraßen, die an Kaschmir grenzen, einstellten. Auch mehrere Flüge wurden aufgrund der Schneemassen auf der Landebahn und schlechten Sichtverhältnissen abgesagt. In der 1,2-Millionen-Einwohnerstadt Srinagar war deshalb der Verkehr lahmgelegt.

Darauf reagierte der Online-Riese jetzt mit einer kreativen Transportmethode für die Bestellungen seiner Kunden, wie u. a. das News-Portal Indiatoday meldet. Statt auf Auto-, Mofa- oder Fahrradsitze schwangen sich die Paketboten kurzerhand mitsamt ihrer Lieferung in den Pferdesattel. Diese „Lieferinnovation“ zu Pferd hielt ein Twitter-User in einem Video fest.

Amazon wiederum bestätigte, dass der Zusteller im Auftrag des E-Commerce-Konzerns handele und reagierte auch prompt auf das Twitter-Video des Paketboten auf dem Pferderücken. Darin betonte Amazon ausdrücklich auch den eigenen, hohen Servicestandard mit den Worten: „Produktsicherheit - Check. Lieferpartner - Check. Aber Schneefall? Die Lieferung erfolgt trotzdem wie versprochen“ – und sei es auch hoch zu Ross.

/ Geschrieben von Hanna Behn





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