Amazon soll Pläne für eigene Discounter und PopUp-Stores in den USA haben: Dort könnten Schnäppchenjäger dann Restartikel, u.a. aus den Bereichen Elektro und Haushalt, kaufen.

 Amazon PopUp Store
© Amazon

Mal wieder dürfte der stationäre Handel in den USA ins Schwitzen geraten: Amazon soll planen, überschüssige Ware aus dem Online-Geschäft in eigenen stationären Läden in den USA zum Schnäppchenpreis anzubieten – das sagen zumindest Insider, wie Bloomberg berichtet.

Amazon-Schnäppchen im stationären Handel

Demnach würde Amazon dort vor allem Ware aus den Bereichen Haushaltswaren, Elektronik, Spielzeug, Babyartikel und Küchenartikel stark reduziert anbieten. Die Schnäppchen würden in eigenen Discountern und PopUp-Stores in bestehenden Einkaufszentren oder auf Parkplätzen verkauft werden, heißt es. „Es ist eine Möglichkeit, die Lager zu entrümpeln und das Inventar loszuwerden, ohne es zerstören zu müssen. Es entspricht dem Wertversprechen von Amazon, den Preis in den Vordergrund zu stellen und den Kunden den Zugang zu Produkten zu niedrigen Kosten zu ermöglichen“, erklärt einer der anonymen Amazon-Insider. 

Amazon habe die Pläne aber derzeit auf Eis gelegt, da das Unternehmen in der Coronapandemie mit dem Tagesgeschäft und dem Start der Amazon-Fresh-Läden ausgelastet sei. Außerdem ist der stationäre Handel darüber hinaus derzeit sowieso durch die Lockdowns stark eingeschränkt. Amazon hat sich selbst nicht zu dem Bericht geäußert und kommentiert generell keine Spekulationen.

Noch ein Kanal für Amazons Offensive im stationären Handel

Die Schnäppchen-Läden wären ein weiterer stationärer Kanal: Amazon betreibt mit Amazon Go, Amazon 4-Star, Amazon Fresh und der übernommenen Bio-Kette Whole Foods bereits eine Menge unterschiedlicher Läden. Online bietet Amazon unter seinem Outlet-Programm und bei Amazon Warehouse ebenfalls bereits ermäßigte Artikel.

/ Geschrieben von Markus Gärtner




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