Bildung ist wichtig: Aus diesem Grund wird Amazon seinen logistischen Mitarbeitern künftig auch ein spezielles Angebot machen.

Amazon unterstützt Bildung: Studenten an einem Tisch von oben
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Es ist ein Angebot, das etwa 750.000 Mitarbeiter an vorderster Front betrifft: Amazon hat angekündigt, in den USA die College-Studiengebühren für seine Mitarbeiter zahlen zu wollen. Dabei wolle sich der Konzern nicht nur zu einem gewissen Prozentsatz beteiligen, sondern die kompletten Gebühren übernehmen. Die Pläne gehören demnach zu einer Offensive im Bildungs- und Qualifizierungsbereich, die Amazon bis 2025 mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar stützen will.

Programm startet im Januar 2022

Von der Finanzierung der Studiengebühren profitieren dabei nicht nur Angestellte, die einen Associate Degree oder Bachelor-Abschluss machen wollen, sondern auch jene, die High-School-Abschlüsse, die Kompetenztests GEDs (General Educational Development) oder Sprachzertifikate anstreben. Ein wichtiger Punkt für die Beschäftigten: Amazon übernimmt die Gebühren nicht erst am Ende des Studiums oder des angestrebten Bildungsweges, sondern zahlt diese im Voraus.

Profitieren können eine dreiviertel Million stundenweise beschäftigte Angestellten, sobald sie mehr als 90 Tage im Unternehmen arbeiten. Da das Programm im Januar 2022 startet, sind dann auch alle 400.000 Mitarbeiter teilnahmeberechtigt, die seit dem Ausbruch der Pandemie bei Amazon angestellt wurden.

Amazon: Mit Bildungsinvestitionen lassen sich Leben verändern

„Amazon ist heute der größte Jobmotor in den USA, und wir wissen, dass die Investition in kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Teams für Hunderttausende von Familien im ganzen Land eine enorme Wirkung haben kann. Wir haben Career Choice vor fast zehn Jahren ins Leben gerufen, um die größten Hindernisse bei der Weiterbildung zu beseitigen – Zeit und Geld – und wir erweitern es jetzt sogar noch weiter, um volle Studiengebühren zu zahlen und mehrere neue Studienbereiche hinzuzufügen“, kommentiert Dave Clark, CEO von Worldwide Consumer bei Amazon, die Pläne.

Auch in der Vergangenheit hatte Amazon bereits Bildungsleistungen für seine Mitarbeiter angeboten. Nach Angaben von CNBC galten sie jedoch nur für Mitarbeiter, die seit mindestens einem Jahr im Unternehmen tätig waren. Auch seien nicht die vollständigen Kosten, sondern nur prozentuale Anteile bezahlt und diese auch nur bis zu einer bestimmten Kostengrenze übernommen worden.

/ Geschrieben von Tina Plewinski




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