Amazon und 30 andere US-Unternehmen wollen gezielt flüchtenden Afghanen Jobs anbieten.

Amazon-Arbeiter
Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com

Viele Menschen aus Afghanistan sind auf der Flucht vor den Taliban. Allein in der deutschen AirForce Base in Ramstein befanden sich laut SWR Anfang September rund 28.000 Geflüchtete, von denen ein Großteil weiter in die USA fliegt. Dort wollen 33 Unternehmen, darunter Amazon und UPS, diese Menschen gezielt einstellen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Amazon, UPS und Co treten Tent Coalition for Afghan Refugees bei

Die betreffenden Unternehmen sind der Tent Coalition for Afghan Refugees beigetreten, die von Hamdi Ulukaya, dem kurdischen Unternehmenschef des Joghurt-Herstellers Chobani, gegründet wurde. Der Milliardär Ulukaya ist bekannt für sein soziales Engagement und wurde 2015 von der United Nations Foundations mit dem Global Leadership Award ausgezeichnet. „In dem Moment, in dem ein Flüchtling einen Job bekommt, ist es der Moment, in dem er aufhört, ein Flüchtling zu sein. Es ist der Moment, in dem er auf eigenen Beinen stehen kann; es ist der Moment, in dem er neue Freunde finden kann; es ist der Moment, in dem er ein neues Leben anfangen kann“, erklärte der Unternehmensgründer.

Amazon, das ohnehin massiv neue Leute einstellt, will den afghanischen Geflüchteten nicht nur Stellen in den Logistiklagern anbieten, sondern auch in leitenden Funktionen. Das Unternehmen zahle auch für Ausbildung, darunter Studiengebühren und Englischkurse.

/ Geschrieben von Markus Gärtner




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