Ein Fahrzeug von Amazon soll in Berlin angegriffen worden sein.

Brennender Transporter (Symbolbild)
Steve Noakes / Shutterstock.com (Symbolbild)

Amazon scheint erneut Opfer eines Angriffs geworden zu sein. Wie die Polizei Berlin in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, wurde am Dienstag, den 19. Oktober in den frühen Morgenstunden um kurz nach fünf Uhr ein vorbeifahrender Passant in Berlin Kreuzberg auf einen brennenden Transporter aufmerksam.

Massive Schäden an zwei Transportern

Zwar spricht die Polizeibehörde Berlin nur ganz allgemein von einem Firmenfahrzeug der Marke Ford, doch laut BZ Berlin habe es sich um einen Transporter des Online-Riesen Amazon gehandelt. Nachdem er das brennende Fahrzeug am Segitzdamm im Süden der Hauptstadt sah, habe der Passant sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei alarmiert. „Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem Firmenfahrzeug. Verletzt wurde niemand“, heißt es von der Polizei weiter.

Allerdings habe es massive Schäden gegeben – und zwar nicht nur an dem Amazon-Transporter selbst, sondern auch an einem unbeteiligten Transporter der Marke Mercedes, der neben dem brennenden Amazon-Van stand: Beide seien derart stark beschädigt worden, dass sie „nicht mehr nutzbar“ seien.

Verdacht der Brandstiftung

In der offiziellen Meldung verweist die Polizei nicht konkret auf Brandstiftung, kommentiert allerdings, dass der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt und die Ermittlungen aktuell noch laufen. BZ Berlin berichtet hingegen konkret, dass von Brandstiftung auszugehen sei. 

Dies betreffe auch einen weiteren Fahrzeugbrand: Denn kurze Zeit später habe am Dienstagmorgen auch ein weiterer Mercedes-Transporter in Flammen gestanden, der sich in unmittelbarer Nähe, in der Gitschiner Straße, befunden habe. Auch hier sei niemand verletzt worden.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Amazon Opfer von Brandanschlägen ist: Bereits in den vergangenen Jahren wurden mehrfach Transporter des US-Konzerns in Berlin niedergebrannt. Auch das Amazon-Büro in der Bundeshauptstadt wurde Anfang 2019 angegriffen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski




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