Amazon hat seine Logistik aufgerüstet, um auch das anstehende Weihnachtsgeschäft zu wuppen. 

Amazon-Fahrer
© Amazon

Noch immer behindert die Coronakrise den weltweiten Warenhandel und die Lieferketten – und das vor dem anstehenden Weihnachtsgeschäft, der für Händler wichtigsten Phase des Jahres. Und natürlich wollen auch die meisten Menschen nicht auf Geschenke verzichten.

Amazon will die Gemüter besorgter Weihnachtsshopper beruhigen und verweist dafür auf seine jüngsten Investitionen in die eigene Logistik, wie John Felton, Senior Vice President Global Delivery Services, in einem Blogbeitrag erklärt.

Amazon: Mehr Einlaufhäfen, 85 Frachtflugzeuge bei Air, schnellere Abfertigung

„Wir investieren zwar immer in unsere Lieferkette und unser Transportnetzwerk, aber in diesem Jahr haben wir noch mehr getan, um sicherzustellen, dass die jüngsten Einschränkungen in der Lieferkette das Amazon-Erlebnis für unsere Kunden nicht beeinträchtigen“, verspricht Fenton. Das sind die einzelnen Maßnahmen:

  • Amazon hat die Zahl der so genannten Einlaufhäfen in seinem Netzwerk um 50 Prozent erhöht. Ein Einlaufhafen ist ein Hafen mit einer Station für die Zollabfertigung.

  • Bei der Abfertigung der Container wurde das Tempo verdoppelt und Amazons Partnerschaften mit Seefrachtunternehmen wurden ausgebaut.

  • Die Amazon-Air-Frachtflotte soll auf 85 Flugzeuge aufgestockt werden.

  • Amazons eigenes Logistik an Land verfügt bereits über rund 50.000 Lkw-Anhänger, rund 260.000 Fahrer in Amazons Lieferpartner-Programm sowie weitere „Hunderttausende“ im Amazon-Flex-Programm. Insgesamt hat Amazon selbst über eine Million Mitarbeiter weltweit, dazu noch 150.000 Saisonkräfte in den USA, die im Weihnachtsgeschäft aushelfen. In Deutschland will Amazon rund 10.000 Menschen dafür einstellen.

Wir haben Amazons gesamte Logistik in einem ausführlichen Beitrag auf Onlinehändler News unter die Lupe genommen.

/ Geschrieben von Markus Gärtner




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