Amazon setzt sich künftig stärker für eine saubere Luftfahrt ein.

Flugzeug von Amazon Air vor blauem Himmel
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Mit einer wachsenden Flotte hauseigener Flugzeuge will Amazon einen noch besseren Kundenservice leisten, indem Waren schneller von A nach B transportiert werden. Aus Sicht der Umwelt ist Flugverkehr allerdings alles andere als nachhaltig. Nun allerdings hat sich Amazon der sogenannten SABA („Sustainable Aviation Buyers Alliance“) angeschlossen, die im Frühjahr gegründet wurde und der auch Unternehmen wie Boeing, JPMorgan Chase, Microsoft oder Netflix angehören. 

Ziel der Vereinigung ist es, die Marktnachfrage nach nachhaltigen Flugkraftstoffen zu erhöhen, Flugzeugemissionen zu verringern und den Flugsektor damit grundsätzlich grüner zu gestalten. Auch neue, saubere Flugkraftstoffe und Technologien sollen im Rahmen der Kooperation entwickelt werden.

Zusammenarbeit von privatem und öffentlichem Bereich enorm wichtig 

Der Beitritt von Amazon Air, der Frachtfluggesellschaft des Online-Riesen, sowie anderer Unternehmen wie Alaska Airlines und United Airlines, wurde im Rahmen der Klimakonferenz in Glasgow verkündet. Nachhaltige Flugkraftstoffe machen derzeit nur magere 0,1 Prozent des derzeit verbrauchten Flugzeugtreibstoffs aus, heißt es bei Reuters.

US-Verkehrsminister Pete Buttigieg unterstrich daher auch die Bedeutung von Partnerschaften, die zwischen privaten Unternehmen und dem öffentlichen Sektor geschlossen würden – sie seien wichtig, um entsprechende Luftverkehrsemissionen senken zu können.

Amazon: Sauberes Fliegen als Teil der eigenen Nachhaltigkeitsziele

„Wir reduzieren bereits CO2 in unserem gesamten Flugnetz, von unseren Bodenoperationen – wo wir als erste in Nordamerika elektrische Hauptdecklader einsetzten – bis hin zu unserem Flotten- und Netzwerkdesign. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen demonstrieren wir, dass es eine starke und wachsende Nachfrage nach dem schnellen Einsatz kostengünstiger nachhaltiger Flugkraftstoffe gibt, die uns helfen werden, unsere Verpflichtung zu erfüllen, bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen“, kommentiert Sarah Rhoads, Vice President von Amazon Global Air.

/ Geschrieben von Tina Plewinski