Amazon will seine Logistik- und Cyber-Sicherheits-Kompetenz auch im Ukraine-Krieg einsetzen und helfen.

Hacker vor russischer Flagge
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Viele Unternehmen positionieren sich zum Ukraine-Krieg, indem sie dem überfallenen Land helfen oder Russland sanktionieren. Auch Amazon hat bereits fünf Millionen Dollar an Hilfsorganisationen gespendet, will auch weiter selbst Geld geben und seine Mitarbeiter dazu aufrufen.

Amazon will Unternehmen und Ukraine vor Hacking-Angriffen schützen

Amazon-Chef Andy Jassy will jetzt noch tatkräftiger werden und hat via Twitter weitere Unterstützung des Mega-Konzerns zugesichert. Die Situation in der Ukraine sei „sehr besorgniserregend“, Amazon stehe den Menschen der Ukraine bei und wolle weiter helfen. „Wir unterstützen humanitäre Hilfsorganisationen vor Ort mit Geldspenden von Amazon und unseren Mitarbeitern, mit Logistik, um Hilfsgüter zu den Bedürftigen zu bringen, und mit Unterstützung bei der Cybersicherheit von Unternehmen und Regierungen“, heißt es. 

Wie Amazons Hilfspaket im Detail aussieht, wurde nicht näher erläutert. Wir haben bei Amazon USA nachgefragt. Durch Amazons Start in Polen im Jahr 2021 dürfte der Logistik-Riese aber in dem ukrainischen Nachbarland logistisch gut für die Hilfsmission aufgestellt sein, mittlerweile gibt es dort zehn Logistikzentren und rund 18.000 Mitarbeiter.

In Sachen Cyber-Sicherheit verfügt Amazon ebenfalls über umfangreiche technische und personelle Ausstattung. So könnte das Unternehmen etwa gegen russische Hacker-Angriffe vorgehen. 

Amazon soll AWS für russische Nutzer stoppen

Twitter-Nutzer haben allerdings noch jede Menge andere mehr oder weniger sinnvolle Ideen zu Amazons Engagement – so soll Amazon etwa seinen Cloud-Dienst für russische Unternehmen bzw. die Regierung einstellen und seinen gesamten Online-Handel in Russland stoppen. 

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/ Geschrieben von Markus Gärtner