Der Forschung rund um künstliche Intelligenz will sich Amazon künftig stärker widmen. Dazu kooperiert der Konzern mit der renommierten Max-Planck-Gesellschaft.

Künstliche Intelligenz
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Es ist eine Allianz zum Wohle der Wissenschaft: Amazon hat sich mit einer der führenden deutschen, wissenschaftlichen Institutionen zusammengetan – der Max-Planck-Gesellschaft. Unter ihrem Dach finden sich derzeit 86 verschiedene Forschungsinstitute bzw. -einrichtungen, die sich mit Grundlagenforschung in unterschiedlichsten Sektoren beschäftigen – angefangen von den Natur- und Biowissenschaften über Geisteswissenschaften bis hin zu Sozialwissenschaften.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit hat Amazon nun die Einrichtung eines sogenannten „Science Hubs“ in Tübingen verkündet. Dabei handelt es sich um die erste wissenschaftliche Kooperation dieser Art, die der Konzern außerhalb der USA eingegangen ist. Insgesamt will das Unternehmen fast 700.000 Euro in das Projekt stecken, das zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren angedacht ist.

Forschung für die Zukunft: Künstliche Intelligenz und Computer Vision

Erklärtes Ziel ist es, die Forschung in Deutschland in verschiedenen Teilbereichen voranzutreiben: Konkret sollen sich die involvierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den Themen der künstlichen Intelligenz (KI), aber auch dem maschinellen Lernen sowie Kausalität und Computer Vision auseinandersetzen. 

Zunächst arbeiten vier Max-Planck-Institute im Zuge der Kooperation mit dem Online-Riesen zusammen: das Institut für Intelligente Systeme, jenes für Softwaresysteme, das Institut für Informatik sowie jenes für biologische Kybernetik. Allerdings verweist Amazon explizit darauf, dass auch weiteren Max-Planck-Instituten eine potenzielle Zusammenarbeit offenstünde.

Im Rahmen ihrer Arbeit sollen nach Angaben von Amazon vertrauenswürdige und sichere Konzepte für die Zukunft geschaffen werden, auf deren Basis auch Deutschland als Technologiestandort gestärkt werde.

Wegweisende Forschungsergebnisse im Blick

„Die Zusammenarbeit fördert vor allem auch junge Forschungstalente, die für den KI-Standort Deutschland in den kommenden Jahren benötigt werden und am Science Hub optimal ausgebildet werden können“, kommentierte Max-Planck-Präsident Martin Stratmann die Kooperation. „Denn der Hub bietet etwas, das gerade in Deutschland Seltenheitswert hat: Die Möglichkeit, KI-Lösungen in der realen Welt in großem Maßstab zu erforschen. Und das auf höchstem Niveau, denn es sind mit Amazon und dem akademischen Umfeld in Tübingen echte Innovationstreiber des maschinellen Lernens, die hier ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen.“ 

Von der Zusammenarbeit mit Amazon erhoffe sich die Institution neue wegweisende Forschungsergebnisse, wie es weiter heißt. Amazon selbst verweist auf Lösungen, die man „für dringliche Herausforderungen“ suche, „die der Gesellschaft zugutekommen“.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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