Amazon beliefert Kriegsflüchtende aus der Ukraine mit wichtigen Dingen zum Start in den USA.

Prime-Van in USa
Cory Woodruff / Shutterstock.com

Viele Menschen aus der Ukraine flüchten aus dem Kriegsgebiet – vor allem in nahe gelegene Länder, manche jedoch auch in die USA. Dort unterstützt Amazon die ankommenden Ukrainer mit einer Art Start-Paket, wie das Unternehmen mitteilt.

Amazon liefert Möbel sowie Küchen- und Bad-Artikel an Ukrainer in USA

Der Logistik-Riese arbeitet dabei mit der Organisation Welcome.US sowie weiteren zusammen und beliefert ukrainische Familien kostenlos mit nötigen Dingen zum Start wie Möbel, Matratzen, Bettgestelle, Küchenutensilien und Toilettenartikel. Die Waren sollen einen Wert von rund zwei Millionen Dollar haben.

„Ein neues Leben weit weg von Ihrem Land zu beginnen, ist schwer genug, und wir wissen, dass die Bereitstellung von Zuflucht für Familien mit einem voll ausgestatteten Haus ihnen hilft, ein neues Kapitel zu beginnen und sich willkommen zu fühlen“, sagte Corban Quiqq, der Leiter des Programms bei Amazon. „In Zusammenarbeit mit Umsiedlungsorganisationen im ganzen Land konnten wir ein neues Lieferangebot schaffen, das es Neuankömmlingen ermöglicht, mit einer einzigen Lieferung auf alle Produkte zuzugreifen, die sie für die Ausstattung ihres Hauses benötigen, anstatt Artikel über mehrere Wochen bestellen zu müssen.“ Das Programm sei bereits im März mit afghanischen Flüchtenden in Detroit getestet worden.  

USA rechnet mit 100.000 Ukraine-Flüchtenden

Amazon rechnet damit, 2022 mehr als 1000 Familien bei der Umsiedlung in die USA derart zu unterstützen – die US-Regierung geht allerdings davon aus, dass in den kommenden Monaten bis zu 100.000 Menschen aus der Ukraine kommen könnten. 

Amazon hat auch weitere Projekte zur Unterstützung gestartet (siehe Infokasten). Mit dem Programm „Welcome Door“ erhalten Flüchtende, die im Unternehmen arbeiten, zusätzliche Hilfe bei behördlichen Vorgängen – etwa auch Anträgen auf eine US-Staatsbürgerschaft – sowie kostenlose Rechtsberatung. 

Amazons Cloud-Dienst AWS sorgte unter anderem für die Sicherung von Regierungsdaten und bei der medizinischen Not-Versorgung, wie ein aktualisierter Blogbeitrag zeigt.

 

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/ Geschrieben von Markus Gärtner




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