In Ohio attackierte ein Mann mit einem Messer einen Amazon-Fahrer – der war allerdings noch besser bewaffnet. 

Polizei-Absperrung
carl ballou / Shutterstock.com

Amazon-Fahrer erleben auf ihren Touren teils jede Menge Abenteuer und treffen auf gefährliche Tiere oder müssen eine Riesenmenge an Paketen auf einmal ausliefern. In Middletown im US-Bundesstaat Ohio musste sich ein Amazon-Lieferant gegen einen gefährlichen Angreifer wehren, wie das US-Portal fox19.com berichtet.

Der Fahrer war am 7. August auf seiner Route unterwegs, als ihm ein Mann entgegenkam, der ein Messer in der Hand hielt und ihn damit wohl bedrohte. Daraufhin schoss der Amazon-Mitarbeiter dem Angreifer Christopher Roberts ins Bein.

Schüsse von Amazon-Mitarbeiter – Notwehr?

„Offensichtlich hatte der Amazon-Fahrer Angst“, erklärte David Birk, Polizeichef von Middletown. „Er konnte zu seiner eigenen Verteidigung eine Schusswaffe abfeuern, die die Person im Bereich des Beins traf.“ 

Der Angreifer flüchtete daraufhin, wurde aber von der Polizei gefasst und ins Krankenhaus gebracht. Dort entkam Roberts bei der Untersuchung erneut – und wurde wieder aufgegriffen. Der Messer-Angreifer soll vermutlich unter Drogeneinfluss gestanden haben. 

„Dass er das Krankenhaus verlassen hat, hat irgendwie dazu beigetragen, die Situation zu klären, dass der Amazon-Lieferfahrer sich nur verteidigt hat“, sagte der Polizeichef. Jetzt wird im Detail untersucht, ob es sich bei dessen Vorgehen um Notwehr gehandelt hat. 

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/ Geschrieben von Markus Gärtner




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