Amazon will mit einer achtstelligen Spende Millionen unterversorgten Menschen helfen.

Wasserknappheit: Hand unter fließendem Wasser
Mintr / Shutterstock.com

Während wir hierzulande schier unbegrenzten Zugang zu sauberem Wasser haben, ist dies in vielen Teilen der Welt noch längst nicht so. Amazon will helfen, diesen Missstand zu bekämpfen – und zwar mit einer hohen Spende: Zehn Millionen Dollar will das Unternehmen bis 2025 zu diesem Zweck bereitstellen. Das Geld soll es einer Million Menschen ermöglichen, direkten Zugang zu Wasser zu erhalten. Insgesamt drei Milliarden Liter Wasser sollen auf diesem Weg pro Jahr in Gebieten mit Wasserknappheit bereitgestellt werden.

Der „Water & Climate Fund“ soll 100 Millionen Menschen helfen

Die Spende ist Teil eines großen Projekts, bei dem sich Amazon mit der gemeinnützigen Organisation Water.org zusammengetan hat. Deren erklärtes Ziel ist es, armutsbetroffenen Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen und auch die Lage rund um sanitäre Einrichtungen zu verbessern. Und genau dieses Ziel soll auch im Rahmen der Partnerschaft verfolgt werden, die übrigens schon im Jahr 2020 begann.

Gemeinsam rufen Amazon und Water.org eine der größten privaten Investitionsportfolios aus dem Bereich Wasser und Klima ins Leben: den sogenannten Water & Climate Fund. Mehr als 100 Millionen Menschen in Asien, Afrika, aber auch Lateinamerika sollen künftig davon profitieren.

Im Zentrum des Funds stehen klimaresistente Wasser- und Abwasserprojekte, die unterstützt werden sollen. Konkret betrifft dies beispielsweise Infrastrukturen zur Wiederverwendung von Wasser, Kläranlagen oder Strukturen, die Wasserverluste reduzieren sollen.

Klimakrise trifft insbesondere die Armen

Welche bedeutende Rolle die Wohltätigkeitsarbeit spielt, verdeutlicht Amazon mit Zahlen: Laut Angaben des Konzerns werden bis 2025 rund 50 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit Wasserknappheit leben. Als Ursache dieser verheerenden Entwicklung gilt der Klimawandel – und wie Amazon weiter verdeutlicht, werden insbesondere einkommensschwache Familien die Lasten der Krise zu spüren bekommen.

„Die Klimakrise kann nicht warten, und dringende Probleme wie sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen erfordern heute Maßnahmen“, kommentiert Kara Hurst, Vizepräsidentin für weltweite Nachhaltigkeit bei Amazon. „Wir haben in den vergangenen Jahren unglaubliche Arbeit mit Water.org geleistet und dabei Hunderttausende von Menschen erreicht. Ich bin stolz darauf, unsere Partnerschaft heute zu erweitern, um direkt dazu beizutragen, dass 1 Million Menschen bis 2025 Zugang zu sauberem Wasser haben.“

Darüber hinaus ermutige Amazon seine Partner, die sich im Rahmen des „Climate Pledge“ einer nachhaltigen Arbeit verschrieben haben, sich auch beim Wasserprojekt anzuschließen, um betroffene Gemeinschaften auf der ganzen Welt einen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen zu ermöglichen.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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