Amazon-Paket: Shopping-Riese ändert Rückgabebedingungen für Kundinnen und Kunden
akulamatiau / Depositphotos.com

Die wichtigsten Schlagzeilen, brandheiße News, die spannendsten Hintergründe – in unserem Monatsrückblick lassen wir die vergangenen Wochen noch einmal Revue passieren und fassen die Top-Beiträge kurz und bündig zusammen.

Amazon: Themen-Ranking März 2024

#10

Elon Musk bepöbelt Ex-Frau von Amazon-Gründer Jeff Bezos – weil sie für Minderheiten spendet

Eigentlich taucht MacKenzie Scott nur selten in den Schlagzeilen auf – und wenn, dann meist, weil sie wieder viele Milliarden in gemeinnützige Organisationen gesteckt hat. Dennoch stießen ihre ausgeprägte Spendentätigkeit und ihr Kampf für Gleichberechtigung Tesla-Chef Elon Musk bitter auf. „,Superreiche Ex-Ehefrauen, die ihren ehemaligen Ehepartner hassen‘ sollten in die Liste der ,Gründe für den Untergang der westlichen Zivilisation‘ aufgenommen werden“, kommentierte er bei X.

#9

Warnung und Produktrückruf – Amazon informiert Kunden über Risiken

Künftig wird Amazon seine Kundschaft in Deutschland noch besser über Rückrufe oder potenzielle Risiken informieren, die von gekauften Produkten ausgehen. Wenn Kundinnen oder Kunden nach einem Kauf betroffen sind, erhalten sie eine E-Mail mit Details inklusive eines Links zu einer persönlichen Seite, auf der alle Rückrufe und Warnungen zusammengefasst sind.

#8

Auch Amazon-Chef Andy Jassy stößt Aktien ab

Jeff Bezos hatte im Februar mit dem Verkauf eines riesigen Aktienberges für Aufsehen gesorgt. Kurz nachdem der Amazon-Gründer die gestaffelten Verkäufe im Wert von 8,5 Milliarden US-Dollar finalisiert hatte, zog auch der amtierende Amazon-Chef Andy Jassy nach: Er stieß allerdings deutlich weniger Wertpapiere ab: Mit dem Verkauf von rund 50.000 Unternehmenspapieren nahm er etwa neun Millionen Dollar ein.

#7

Amazon eröffnet einen Stützpunkt für Katastrophenhilfe in Deutschland

Ob nach Erdbeben, Bränden oder Überschwemmungen – in den vergangenen Jahren hatte Amazon nach schweren Katastrophen auf der ganzen Welt immer wieder Hilfe geleistet und betroffenen Menschen vor Ort mit Ausrüstung und der Nutzung seiner Infrastruktur beigestanden. Nun hat Amazon in Deutschland einen ersten Stützpunkt für Katastrophenhilfe eröffnet: Er befindet sich in Rheinberg bei Düsseldorf.

#6

Amazon eröffnet erste stationäre Apotheke

In Italien wird Amazon offenbar noch in diesem Jahr eine Premiere feiern: Dort hat der Online-Riese offenbar eine Apotheke in Mailand übernommen, um auf dieser Basis selbst auf den stationären Apothekenmarkt vorzudringen. Verkauft werden sollen rezeptfreie Medikamente, aber auch Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetika. Ob die Filiale ein „amazoniges“ Brandig erhält, blieb bislang offen. Es wird jedoch vermutet, dass der neue Standort zu einem Drehkreuz für den gesamten europäischen Markt werden könnte.

#5

3 Maßnahmen, um einer Amazon-Kontensperrung zuvorzukommen

Immer wieder klagen Unternehmen über gesperrte Konten bei Amazon. Doch laut unserer Redaktions-Juristin Yvonne gibt es drei wichtige Stellschrauben, an denen man drehen kann, um das entsprechende Risiko zu senken: Welche das sind, fasst sie in einem eigenen Artikel zusammen.

#4

Seller aufgepasst: Ab 1. April straft Amazon Lagerhüter ab

Amazon will die Wirtschaftlichkeit seiner Lagerflächen weiter optimieren und hat in seinen Fulfillment-Zentren seit Anfang April eine neue Zusatzgebühr eingeführt: die Gebühr zur Kostendeckung bei niedrigem Lagerbestand (Low Inventory Fee). Diese war im vergangenen Jahr bereits auf dem US-Markt gestartet und setzt sich für die Seller individuell aus verschiedenen Faktoren wie dem Versandgewicht und der historischen Nachfrage zusammen. Die Maßnahme gilt als Versuch, gegen Lagerhüter vorzugehen.

#3

Amazon-Betrug: Vorsicht bei verdächtigen Kontakten

Bei Anrufen, die vermeintlich aus dem Hause Amazon kommen, sollten Nutzerinnen und Nutzer grundsätzlich misstrauisch sein. Auch aktuell wird vor eine Betrugsmasche namens Vishing gewarnt, bei der Betrüger Menschen anrufen und sich als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns ausgeben. Mithilfe eines Vorwands versuchen sie dann, ihre Opfer derart zu manipulieren, dass diese Software installieren, die einen Fremdzugriff ermöglicht. In einem zweiten Schritt – nachdem sich die Kunden dann in ihr Amazon-Konto eingeloggt haben – erhalten die Täter dann auch Zugriff auf den Account.

#2

Abmahnungen drohen: Amazon-Händler müssen Rechtstexte anpassen!

Händlerinnen und Händler, die Amazon als Vertriebskanal nutzen und ihre Rechtstexte nicht anpassen, drohen teure Abmahnungen. Nötig wird das Aktivwerden der Unternehmen und eine Anpassung der Texte durch eine Verkürzung der Rückgabefrist vieler Produkte. Diese hatte Amazon Anfang März verkündet.

#1

Amazon verkürzt die Rückgabefrist vieler Produkte drastisch

Die Ankündigung, die bisher gewohnte 30-tägige Rückgabegarantie in einigen Kategorien zu streichen, ging als Paukenschlag durch die Branche: Kundinnen und Kunden haben bei betroffenen Produkten künftig nur noch 14 Tage Zeit, diese zurückzugeben. Die Neuerung umfasst Kameras, Computer und Elektronikprodukte, Videospiele, Videos, DVDs und Musik sowie Produkte der Kategorien Bürobedarf und Kabellos. Schon bei Bekanntwerden der Änderungen wurde vermutet, dass Amazon mit den Anpassungen womöglich einem potenziellen Missbrauch im Rahmen der EM vorbeugen wolle.

Sie wollen immer über die neuesten Entwicklungen bei Amazon informiert sein? Mit unseren Newslettern erhalten Sie die wichtigsten Top-News und spannende Hintergründe direkt in Ihr E-Mail-Postfach – Jetzt abonnieren!

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

/
Geschrieben von Tina Plewinski




Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren