Amazon will Betroffenen der Überschwemmungen helfen.

Überflutete Brücke und Gebäude
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Die jüngsten Überschwemmungen haben im Süden Deutschlands horrende Schäden verursacht. Um betroffenen Menschen unter die Arme zu greifen, hat der Online-Riese Amazon Hilfe in verschiedenen Formen versprochen, um seiner – nach eigenen Aussagen – sozialen Verantwortung nachzukommen: Neben finanziellem Beistand wird es auch Sachspenden sowie freiwillige Unterstützung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben.

„Angesichts der schweren Überschwemmungen in Süddeutschland haben wir sofort unser Katastrophenhilfe-Programm mit unserem lokalen Stützpunkt in Rheinberg aktiviert“, schreibt das Unternehmen in einer Meldung

Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Institutionen

Im Zuge der aktuellen Hochwasserhilfe arbeite man mit gemeinnützigen Organisationen, wie etwa dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) oder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), zusammen und stelle diesen „spezifische humanitäre Hilfsgüter“ zur Verfügung.

Konkret nennt Amazon etwa Arbeitsmittel wie Pumpen, Bürsten, Eimer und Schaufeln, Arbeitskleidung wie Handschuhe und Westen, Energiespeicher wie Batterien und Powerbanks, aber auch Ausrüstung wie Decken und Schlafsäcke, die an die Organisationen gehen.

„Auch Mitarbeiter:innen aus den unterschiedlichsten Teams packen selbst mit an oder teilen ihre professionelle Expertise“, erklärt der Konzern weiter und verweist auf sein Engagement in Bereichen wie Katastrophenhilfe, aber auch Kinder- und Jugendhilfe sowie digitale Bildung, das man in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiste.

Erste Schätzungen zu Hochwasserschäden liegen vor

Nach den heftigen Regenfällen kam es Anfang Juni im Süden Deutschlands zu Sturzfluten und Überschwemmungen. Besonders betroffen sind davon Baden-Württemberg und Bayern. Zwar gibt es bis dato noch keine umfassenden Zahlen zum Ausmaß, doch mit der R+V-Versicherung hat kürzlich ein erster Versicherer eine vorläufige Einschätzung gewagt: Allein bei den eigenen Kundinnen und Kunden belaufen sich die Schäden wohl auf rund 100 Millionen Euro.

Ein Großteil der Schadensmeldungen beziehe sich dabei nach Angaben des Firmenvorstands Klaus Endres auf Gebäudeschäden, insbesondere viele Großschäden. Schäden an Fahrzeugen nehmen dazu im Vergleich nur einen geringen Anteil von etwa fünf Prozent ein. Eine Aussage über das endgültige Schadensmaß könne der Versicherer allerdings noch nicht abschließend geben, heißt es beim Spiegel.

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Geschrieben von Tina Plewinski




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