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Neuigkeiten vom Online-Riesen: Amazon hat im vergangenen Jahr mehr als 800 unbefristete Stellen kreiert. Grund genug für den Europachef, den Konzern als gutes Unternehmen zu betiteln. Außerdem: Während einige Buchhändler noch überlegen, ob sie ab 2016 Hitlers „Mein Kampf“ im Laden anbieten, möchte Amazon für verkaufte Exemplare an gemeinnützige Organisationen spenden. Darüber hinaus schafft Amazon in den USA Anreize, die hauseigene Shopping-App zu nutzen.

Amazon-Mitarbeiter in Koblenz
© Amazon.de

Guter Arbeitgeber Amazon 

29 Logistikzentren europaweit, mehr als 80 Prozent der Angestellten mit unbefristeten Arbeitsverträgen ausgestattet und allein im letzten Jahr gut 800 nicht befristete Stellen in den Logistikzentren entworfen. - Diese Bilanz ist für Steven Harman, EU Director Operations, die Basis, um Amazon als guten Arbeitgeber zu titulieren. “Wir freuen uns, dass wir so vielen Menschen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bieten können, die uns dieses Jahr dabei unterstützt haben, unseren Kunden einen erstklassigen Service im Weihnachtsgeschäft zu gewährleisten."

So weit so gut: Doch wie man weiß, gibt es auch eine Gegenseite. Noch immer streiten sich Amazon und Verdi um die Arbeitsbedingungen in den Logistik-Zentren. Die Gewerkschaft fordert Löhne wie im Einzelhandel, Amazon beharrt darauf, schon an der Obergrenze der Branche zu zahlen. Nach Informationen von Golem.de fühlen sich einige Mitarbeiter von hohem Druck und Überwachung belastet.

Amazon spendet bei Verkauf von "Mein Kampf" für gemeinnützige Zwecke 

Weil 2016 die Urheberrechte auslaufen, erscheint im kommenden Jahr eine kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Buchketten wie Hugendubel und Thalia sind noch nicht sicher, wie sie mit dem Buch umgehen sollen. Amazon selbst plant dagegen, Verkaufserlöse teilweise an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Seit 1945 ist "Mein Kampf" in Deutschland nicht mehr veröffentlicht worden. Vor allem der Freistaat Bayern hatte sich vehement gegen eine Neuauflage gewährt. Der Historiker Michael Brenner entlarvt dies jedoch als wenig sinnvoll, da sich Inhalte in Zeiten des Internets ohnehin verbreiten. Mehr als 3 Jahre haben Historiker des Instituts für Zeitgeschichte (IFZ) in München an der etwa 2.000 Seiten umfassenden Edition der lange verbotenen Schrift gearbeitet.

Dank Empfehlungsprogramm: Mehr Mobile Shopper für Amazon? 

In Sachen Shopping ist die Amazon-App bereits am beliebtesten im App Store. Doch das reicht Amazon nicht aus. Mithilfe eines Empfehlungsprogramms schafft der US-Konzern jetzt weitere Anreize, die mobile App zu nutzen. Demnach bietet Amazon jedem, der die App mit seinen Freunden teilt, 5 US-Dollar und jeder Freund, der sich ebenfalls für die App-Installation entscheidet und per Smartphone oder Tablet kauft, erhält ebenso 5 US-Dollar.

Beide User erhalten logischerweise kein bares Geld, sondern einen Gutschein, den Sie für einen Kauf bei Amazon einlösen können. Die Sache hat nur einen Haken: Beide erhalten die Prämie erst nach dem ersten mobilen Kauf des Empfohlenen. Momentan läuft die vor allem im Weihnachtszeitraum beworbene Aktion nur in den USA. Bei der Aktion dürfte Amazon nicht nur auf die Steigerung der mobilen Verkäufe aus sein - auch die Smartphone-Daten der User dürften für das Unternehmen sehr interessant sein.