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Es gibt wieder einiges von Amazon zu berichten. Das Unternehmen nutzt die Erlöse der Pegida-Hymne, um Gutes zu tun... (Update: ... und nahm den Song nun aus dem Sortiment). Außerdem: Ein Branchenblatt vermutet, dass der Fire TV Stick gezielt für die Nutzung illegaler Video-Services genutzt wird. Und Amazon hat Einzelheiten zum vergangenen Weihnachtsgeschäft herausgegeben. Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten für Sie zusammengefasst.

 

Screenshot Amazon-Banner: Fire TV Stick
Screenshot, Banner © Amazon

 

Amazon schlägt Pegida ein Schnippchen

Wenn sich Anhänger der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung zu Kundgebungen treffen, ist ein Lied häufig nicht weit: die sogenannte Pegida-Hymne „Gemeinsam sind wir stark“. Dieses instrumentale Lied ist – zum Unmut vieler Kunden – auch auf Amazon erhältlich und kann dort für 1,29 Euro heruntergeladen werden. Und die Download-Zahlen sind durchaus stark. Doch wie Heise berichtet, nutzt Amazon die Gelegenheit, um sich von seiner wohltätigen Seite zu zeigen.

In der Produktbeschreibung liest man nämlich: „Die Erlöse von Amazon aus dem Verkauf dieses Songs gehen an eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Flüchtlingen.“ Ein Blick in die Kommentare zeigt außerdem, dass diese Amazon-Aktion bei zahlreichen Kunden auf Zuspruch und Begeisterung stößt.

Update vom 05.01.2016:

Wie das Portal dnn.de nun berichtet, ist die Pegida-Hymne in der Zwischenzeit aus dem Amazon-Sortiment verschwunden. Das Unternehmen kommentierte den Verkaufsstopp folgendermaßen: „Der Distributionspartner, der den Song über Amazon angeboten hat, hat sich entschieden, den Song zu entfernen“. – Die Vermutung liegt nahe, dass die positive PR um die Amazon-Spendenaktion vielleicht doch nicht ganz im Sinne des Distributionspartners war.

Amazon Fire TV Stick: Ideal für illegale Angebote?

Der hauseigene Fire TV Stick von Amazon ist derzeit nicht zu bremsen. Der Streaming-Stick gehörte im Weihnachtsgeschäft 2015 zu den Top Produkten im Elektronik-Bereich und ist so beliebt, dass er bei externen Händlern wie Media Markt oder Saturn sogar ausverkauft ist. Nach Angaben von Gulli.com, liege dies jedoch nicht nur an dem wachsenden Interesse gegenüber Amazon Video oder Streaming-Apps wie Netflix. Vielmehr sei zu vermuten, „dass ein nicht unerheblicher Teil der Käufer den Stick für den illegalen Gebrauch von Streaming-Software nutzen will.“

Demnach steige die Zahl an inoffiziellen Erweiterungen für den Fire TV Stick stetig an, wodurch es möglich werde, „auch inoffizielle Applikation auf dem Fernseher lauffähig zu machen“. Als Beispiele werden das kostenfreie Media Center Kodi (vormals XBMC) oder illegale Video-Services wie Movie4k oder Popcorn Time genannt. Darüber hinaus habe eine Untersuchung von Google-Suchanfragen ergeben, dass sich viele Verbraucher vor dem Kauf eines Fire TV (Sticks) darüber informiert haben, wie es gelingt, die Software von Drittanbietern auf dem Gerät zu installieren.

Amazon gibt Einblicke in weihnachtliche Bestseller

Und wieder kann sich Amazon über große Erfolge freuen: Das Weihnachtsgeschäft 2015 war eine „rekordverdächtige“ Saison – so konnte das Unternehmen beispielsweise allein in der dritten Dezemberwoche weltweit drei Millionen neue Mitglieder verzeichnen. Am 14. Dezember 2015 wurden über Amazon.de mehr als 5,4 Millionen Artikel verkauft – ein absoluter Rekord in der Unternehmensgeschichte.

Und es gibt noch weitere Zahlen zur vergangenen Saison: Die hauseigenen Amazon Geräte galten bei den Kunden als absolute Favoriten. So war der Fire TV Stick in der Weihnachtssaison 2015 das meistverkaufte Produkt. Auch der neue Kindle Paperwhite sowie das Fire Tablet waren unter den Top 5 der meistverkauften Produkte. Beim Thema grenzüberschreitender Handel kann das Unternehmen definitiv mitreden. Am 14. Dezember 2015 bestellten Kunden über Amazon.de Produkte in insgesamt 89 Länder. Den längsten Weg legte mit 16.400 Kilometern eine Sendung nach Australien zurück.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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