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Das neuste Shopping-Feature von Amazon heißt „My Mix“ und schlägt Kunden neue Produkte vor. Als Basis dienen hierfür markierte Artikel im Zuge eines anderen Services, den Amazon im letzten Jahr auf den Weg gebracht hat.

Inspirationsquelle

© Brian A Jackson - Shutterstock.com

Amazon hat ein neues Shopping-Feature an den Start gebracht. Dieses nennt sich „My Mix“ und schlägt automatisiert Produkte vor, die dem jeweiligen Kunden gefallen könnten. Mit dem Service will sich Amazon laut TechCrunch noch mehr zu einem Ort wandeln, den Online-Shopper nicht nur für die gezielte Suche nach Produkten ansteuern, sondern sich dort auch von neuen Sachen inspirieren lassen.

My Mix steht dabei in direktem Zusammenhang mit einem Service, den Amazon im letzten Jahr vorgestellt hat. Dieser wiederum heißt „Interesting Finds“ und erinnert stark an die Bilder-Plattform Pinterest. Produkte lassen sich hier mithilfe von Herzsymbolen markieren. Anhand der Likes fertigt Amazon neue Vorschläge an, eben die Interesting Finds. Durch My Mix wird nun wiederum ein ganzer Shop erstellt, der all die Produkte zusammenfasst, die für den Amazon-Kunden interessant sein könnten.

My Mix von Amazon

© Amazon / TechCrunch - Screenshot

Mobile- & Desktop-Variante von My Mix

Amazon soll dabei auf verschiedene Faktoren setzen, die bei der Erstellung des My-Mix-Shops eine Rolle spielen. „Wir filtern nicht nach Verkäufern oder Preisen – es basiert vielmehr alles auf dem, was Konsumenten markiert haben“, so ein Amazon-Sprecher gegenüber TechCrunch. „Die Artikel in ‚My Mix‘ werden mehrmals am Tag aktualisiert, sodass Kunden alles markieren sollten, was sie sich sichern wollen, da dies sonst nicht mehr da sein kann, sobald sie zurückkehren.“

Das neueste Feature soll nach den bisherigen Erfahrungen von TechCrunch bereits recht reibungslos funktionieren, auch wenn Verbesserungen durchaus möglich sind – beispielsweise was das Zusammenspiel zwischen den Interesting Finds und My Mix angeht. Letzteres ist sowohl als Desktop-Variante als auch für iOS und Android verfügbar, scheint sich jedoch bisher noch auf den US-amerikanischen Markt zu beschränken.

/ Geschrieben von Christian Laude





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