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Amazon könnte schon bald seine Non-Food-Artikel in den Schweizer Bahnhöfen verkaufen. So lautet der Wunsch der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Mit einer Filiale des Online-Riesen möchte man das Shopping-Angebot vielfältiger gestalten und mehr Kunden anlocken.

Bahnhof Bern
© Ernst Christen / shutterstock.com

Kunden in der Schweiz sind vielleicht schon bald nicht mehr auf die Same-Day-Delivery-Option von Amazon angewiesen. Stattdessen können sie einfach in den Laden gehen und sich das gewünschte Produkt direkt vor Ort kaufen. Das jedenfalls wünscht sich Jürg Stöckli, Leiter des Geschäftsbereiches Immobilien bei den Schweizerischen Bundesbahnen. „Wir möchten Amazon gerne in der Schweiz und bei uns in den Bahnhöfen haben“, betont Stöckli. Die Schweizer Bahnhöfe zählen bereits jetzt zu den landesweit größten Shopping-Centern. Nun möchte man den Kunden einen noch besseren Mix an Geschäften anbieten und eine Amazon-Filiale für Non-Food-Artikel eröffnen.

Amazon zeigt Interesse am Schweizer Markt

Amazon ist schon länger bemüht daran, seine Marktstellung auch in Offline-Geschäften auszubauen. Dafür kaufte das Unternehmen erst kürzlich für 13,7 Milliarden US-Dollar die amerikanischen Bio-Supermarktkette Whole Foods. Auch eine Handvoll Buchläden und den Supermarkt „Amazon Go“ betreibt das Unternehmen bereits. Mit einer Filiale in den Schweizer Bahnhöfen ließe sich auch dieser Markt gewinnen. Nach Angaben der Schweizer Online-Zeitung Watson hätte sich Amazon hinsichtlich einer Zusammenarbeit interessiert gezeigt. Noch sei der Markt für den Online-Riesen allerdings zu klein.

Bereits vor ein paar Monaten gab es Spekulationen darüber, dass Amazon bald mit seinem Vorratskammer-Service „Amazon Pantry“ in der Schweiz starten könnte. Dieser Markteintritt wäre dann sicherlich ein Zeichen dafür, dass sich Amazon nun doch intensiver mit dem Schweizer Handel auseinandersetzt.

/ Geschrieben von Corinna Flemming





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