Amazon-Mitarbeiter in den US-Büros werden noch länger von zu Hause aus arbeiten müssen.

Menschen in einem Büro
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Amazon hatte in den vergangenen Monaten immer wieder Stichtage angekündigt, an denen die hauseigenen Mitarbeiter in den USA an ihre Arbeitsplätze in den Büros zurückkehren sollten. Doch die Infektionslage verhinderte das Ende der Homeoffice-Phase immer wieder. Die Termine mussten immer wieder gecancelt werden. Und auch den jüngsten anvisierten Termin kann Amazon nicht halten.

Nach bisherigen Plänen sollten die Amazon-Teams eigentlich ab der Woche vom 7. September 2021 die Büros wieder bevölkern. Doch die Frist wurde nun erneut nach hinten verschoben – und zwar auf den 3. Januar 2022, schreibt Cnbc mit Verweis auf GeekWire-Berichte.

Amazon entscheidet sich gegen Impfpflicht

Die neue Frist soll neben den USA demnach auch für „einige andere Länder“ gelten. Welche gemeint sind, wird allerdings nicht näher aufgeführt. Es bestehe demnach die Vermutung, dass Amazon im Rahmen der Maßnahmen und Schutzpläne für seine Mitarbeiter gerade auch die Entwicklungen rund um die „hochansteckende Delta-Variante“ im Blick hat, die sich immer weiter verbreitet.

Amazon folgt mit der Verschiebung des Wiedereinstiegs in die Büroarbeit auch anderen US-Tech-Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple, die ihre Pläne aufgrund der Corona-Situation ebenfalls angepasst bzw. überarbeitet hatten. „Im Gegensatz zu Google und Facebook verlangt Amazon keine Impfung von Mitarbeitern“, heißt es bei Cnbc weiter. Dies habe Amazons Finanzchef Brian Olsavsky gegenüber Reportern bestätigt. Der Konzern setzt stattdessen auf eine Maskenpflicht für Mitarbeiter, die keinen vollständigen Impfnachweis erbringen können.

/ Geschrieben von Tina Plewinski