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Jeff Bezos muss wegen des Coronavirus einen Verlust von sieben Milliarden US-Dollar hinnehmen.

Jeff Bezos
lev radin / shutterstock.com

Das Coronavirus wirkt sich immer mehr auf das öffentliche Leben und die Weltwirtschaft aus. Weil die Börsenkurse vieler großer Unternehmen sinken, gibt es zeitweise Milliardenverluste. Auch Amazon-Boss Jeff Bezos muss einen tiefen Griff ins Portemon­naie hinnehmen, wie cnbc berichtet.

Bezos verliert wegen Corona insgesamt 18 Mrd. US-Dollar

Der reichste Mann der Welt verlor allein am vergangenen Montag an der Börse sieben Milliarden US-Dollar – der Kurs von Amazon war im Vergleich zum Freitag um sieben Prozent gesunken. Damit umfasst Bezos' Vermögen aber immer noch stattliche 110 Milliarden US-Dollar. Insgesamt musste Bezos im vergangenen Monat wegen der Corona-Krise sogar einen Börsenverlust von rund 18 Milliarden US-Dollar einstecken. Bezos selbst besitzt rund zwölf Prozent der Anteile am E-Commerce-Giganten.

Andere Superreiche traf es sogar noch härter: Bernard Arnault, Chef des Luxusgüter-Unternehmens LVMH (u. a. Louis Vuitton, Dom Pérignon), verlor an der Börse insgesamt rund 30 Milliarden US-Dollar. Luxuswaren sind in Krisenzeiten wohl eher verzichtbar – und deren Aktien damit besonders anfällig für Kursverluste. Damit rutscht der Milliardär Arnault auf dem Ranking der reichsten Menschen hinter Bezos und Bill Gates. Die zehn größten Milliardäre der Welt haben in der letzten Februarwoche an der Börse rund 80 Milliarden US-Dollar Verlust eingefahren. Experten gehen davon aus, dass es die größten Börsenverluste seit rund zehn Jahren sind. Auch der Deutsche Aktienindex Dax ist eingebrochen und musste den größten Tagesverlust seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hinnehmen, wie OnlinehändlerNews berichtet.

Allerdings gehen einzelne Umfragen wie die von Retail Economics auch von positiven Auswirkungen des Coronavirus auf den E-Commerce aus: Im Vereinigten Königreich würden mehr Kunden online shoppen und den stationären Handel meiden, wenn die Corona-Krise anhält, berichtet der Guardian. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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