Jeff Bezos hat es geschafft und sich einen Kindheitstraum erfüllt.

Rakete in den Wolken
Vladi333 / Shutterstock

Es war nur ein kurzer Trip, doch dieser hat Jeff Bezos einen Platz in den Annalen der Weltraumfahrt gesichert: Der Amazon-Gründer hat am Dienstag seine Ankündigung wahr gemacht und ist in der Rakete „New Shepard“ seiner Raumfahrtfirma Blue Origin Richtung Weltall gestartet. Allein war Bezos nicht: Mit an Bord befanden sich, wie angekündigt, neben seinem Bruder Mark Bezos und der 82-jährigen Ex-Pilotin Wally Funk auch der 18-jährige Niederländer Oliver Daemen, der den Flug als Geschenk von seinem Vater erhielt.

Lachen und Jubel in der Kapsel

Der Flug nahm alles in allem nur rund zehn Minuten in Anspruch: Zunächst wurde das Raumschiff nach dem Start auf mehr als 3.700 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Mit Erreichen dieses Ziels wurde die Kapsel, in der sich die Astronauten befanden, von der eigentlichen Rakete entkoppelt. Die wiederverwendbare Rakete landete kurze Zeit später unbeschadet auf der Erde. 

 

Die Passagiere in der Kapsel erreichten nach der Abkopplung von der Rakete die Schwerelosigkeit und durften nach Angaben von Spiegel Online „kurzzeitig ihre Sitze verlassen, und Lachen und Jubel war zu hören. Ihren höchsten Punkt erreichte die Kapsel mehr als 100 Kilometer über der Erde“. Danach wurde die Kapsel abgebremst und landete mithilfe riesiger Fallschirme in der Wüste von Texas.

Keine direkte Übertragung aus der Kapsel

Zwar konnten Millionen Menschen das Geschehen via Live-Stream verfolgen, allerdings gab es – anders als beim jüngsten Raumflug des Milliardärs Richard Branson – keine Kameras im Inneren der Kapsel. Direkte Bilder von Jeff Bezos und seinen Begleitet waren daher für die Zuschauer nicht verfügbar.

Allerdings stellte Blue Origin im Anschluss über den Kurznachrichtendienst Twitter einige Bilder in Netz, die den erfolgreichen Weltraum-Tripp der Bezos-Crew dokumentieren:

/ Geschrieben von Tina Plewinski