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Wie Amazons Algorithmen genau funktionieren, ist genauso wenig bekannt, wie Informationen darüber, wie viele es eigentlich sind. Doch Journalisten von ProPublica haben nun herausgefunden, dass die Algorithmen gar nicht so kundenfreundlich sein sollen, wie Amazon immer behauptet hat.

Amazon trickst mit Algorithmen

infografx - © Fotolia.com

Große Online-Unternehmen investieren extrem hohe Summen, um ihre Algorithmen, die im Hintergrund arbeiten, zu entwickeln und anzupassen. Für Außenstehende ist es schwer, nachzuvollziehen, wie die Algorithmen funktionieren. Und die Unternehmen selbst halten sich zum Thema meist verschwiegen. Journalisten von ProPublica haben nun den Shopping-Algorithmus von Amazon untersucht und kommen zum Schluss, dass dieser nicht kundenorientiert ist.

Dabei stellen die Journalisten die These auf, dass Amazon mit seinem Algorithmus den Kunden nicht immer den günstigsten Deal empfiehlt, sondern vielmehr den Deal, der für Amazon selbst am meisten bringt. Um den Algorithmus von Amazon zu testen, haben die Journalisten eine eigene Software entwickeln lassen.

Software entlarvte Amazons Algorithmen

Die Software simulierte, ein Nicht-Prime-Kunde mit Sitz in den USA zu sein, wie ProPublica in einem Artikel erklärt. Für jeden der von der Redaktion getesteten 250 Produkte, berechnete die Software anhand aller auf Amazon.com vorhandenen Angebote den für den Kunden besten Preis, inklusive den Versandgebühren. Und dieser wurde dann systematisch mit dem Preis verglichen, den Amazon den Journalisten auf seiner Seite vorschlug.

In etwa drei von vier Fällen, so das Fazit der Journalisten, schlug Amazon für die Produkte Angebote vor, die von Amazon selbst stammten und deutlich teurer waren, als von anderen Anbietern auf Amazon.com. Wie die Journalisten berechneten, würde man als Nicht-Prime-Kunde für die getesteten 250 Produkte fast 20 Prozent mehr als ein Prime-Kunde bezahlen.

Als Jeff Bezos noch im Jahr 2007 von den Amazon-Algorithmen gesprochen hatte, hieß es, dass diese kundenorientiert und sehr objektiv funktionieren würden. Das ist nun offensichtlich nicht mehr der Fall. Vielmehr sieht es so aus, als würden die Algorithmen Kunden dazu führen, eine Prime-Mitgliedschaft abzuschließen.

 






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