Im Kampf gegen Produktpiraterie ist Amazon gemeinsam mit Behörden ein neuerlicher Sieg gelungen.

Produktpiraterie: Totenkopf im digitalen Raum
Rroselavy / Shutterstock.com

BMW, Porsche und General Motors oder auch Hugo Boss, Puma und Under Armour – alles namhafte Marken aus dem Automobil- und Modebereich, von denen Betrüger regelmäßig durch Fälschungen profitieren wollen – so auch in aktuellen Fällen in China.

Dort, genauer gesagt in den Provinzen Guangdong und Jiangxi, hat Amazons Anti-Fälschungseinheit, die sogenannte „Counterfeit Crimes Unit“ (CCU), mit lokalen Sicherheitsbehörden (Public Security Bureaus, PSB) zusammengearbeitet. Als Resultat dieser Kooperation konnten drei Fälschungsnetzwerke identifiziert und zerschlagen werden. Auch entsprechende Lager und Produktionsstätten seien ausgehoben worden.

240.000 Plagiate sichergestellt

Insgesamt spürten die Strafverfolgungsbehörden auf Basis der zur Verfügung gestellten Informationen mehr als 240.000 gefälschte Produkte auf, beschlagnahmten sie und konnten auf diesem Weg verhindern, dass diese auf den weltweiten Online-Marktplätzen von Amazon angeboten und von arglosen Kunden gekauft werden. Konkret fanden die Einsatzkräfte 130.000 plagiierte Autozubehörteile, fast 80.000 falsche Luxusartikel sowie 30.000 gefälschte Kleidungsstücke.

Die Hauptverdächtigen der kriminellen Gruppen wurden nach Angaben von Amazon von den Polizeibehörden vor Ort in Gewahrsam genommen. Auch habe man alle gefälschten Produkte aus dem Store gelöscht.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter informierte das Unternehmen über den Erfolg und gab mit Fotos überdies auch Einblicke in die behördliche Aktion:

Einsatzkräfte nehmen Dutzende Verdächtige fest

„Unsere Bemühungen, Fälscher-Netzwerke zu finden und zu zerschlagen, zeigen Wirkung“, kommentierte Kebharu Smith, Leiter von Amazons Counterfeit Crimes Unit. „Wir sind dankbar, dass die Strafverfolgungsbehörden auf unsere Hinweise hin diesen Fällen intensiv nachgegangen sind. Diese Erfolge schützen Amazon-Kund:innen, unterbrechen die Lieferketten von Fälschungen und stoppen so ihr illegales Vorgehen.“

Durch die Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden sei es gelungen, Unternehmen mit gefälschten Identitäten und Geschäftslizenzen davon abzuhalten, Verkaufskonten bei Amazon zu registrieren. „84 Akteure mit schlechten Absichten“ seien verhaftet worden. Ein Blick auf weitere Zahlen offenbar das Ausmaß und Potenzial solcher Fälschungsbanden: 2021 habe Amazon beispielsweise weltweit mehr als 2,5 Millionen Versuche gestoppt, betrügerische Verkaufskonten auf den Online-Marktplätzen des Konzerns zu eröffnen.

Amazon will weiter gegen Betrug und Fälschungen vorgehen

„Die Produktion und der Verkauf gefälschter Produkte stellen eine ernsthafte Bedrohung für die geistigen Markenrechte der betroffenen Unternehmen und für die ehrlichen Verkaufspartner dar – und somit auch für die Kund:innen, die unseren Stores vertrauen. Wir sind stolz auf die Fortschritte, die wir gemacht haben, aber wir werden nicht ruhen, bevor wir die Zahl der Fälschungen auf Null reduziert haben, und wir werden weiter investieren und innovieren, bis wir dieses Ziel erreicht haben“, sagte Dharmesh Mehta, Vice President von Amazons Worldwide Selling Partner Services.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski




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