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Amazon will mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, um das Konzept von Amazon Go auch in andere Läden zu bringen.

Amazon Go
© Amazon

Amazon Go ist mit seinem HighTech-Prinzip eigentlich eine kleine Revolution des stationären Handels, zuletzt wurde der Erfolg der kassenlosen Läden aber in Frage gestellt. Jetzt setzt Amazon wohl darauf, seine Technologie auch in fremde Filialen zu bringen, wie cnbc mit dem Verweis auf Insider berichtet.

Kommt Amazon Go auch in Kinos und Flughäfen?

Demnach verhandelt Amazon unter anderem mit dem Unternehmen OTG, das u.a. Läden in Flughäfen betreibt, und der US-Kinokette Cineworld. Auch in kleineren Läden in Baseball-Stadien könnte die Go-Technologie zum Einsatz kommen, heißt es. Amazon könnte die entsprechenden Shops im ersten Quartal 2020 aufrüsten, bis zum Ende des nächsten Jahres sollen Hunderte Filialen ausgestattet sein. Laut den Informanten sollen dabei zwei Abrechnungsmodelle im Raum stehen: Amazon könnte entweder eine Umsatzbeteiligung oder eine monatliche Nutzungsgebühr von den Unternehmen verlangen.

Das steckt hinter Amazons Go-Strategie

Neben dem perspektivischen finanziellen Gewinn bietet die mögliche Ausweitung von Go noch weitere Vorteile: Der Online-Riese baut auch sein stationäres Reich weiter aus – ohne dafür eigene Filialen schaffen zu müssen. Unklar ist allerdings, wie die technologische Aufrüstung der Läden mit dem kassenlosen Go-Prinzip inklusive Sensoren und Kameras zu Buche schlägt. Denn schon Amazons eigene Go-Pilotfilialen sollen rund drei Millionen US-Dollar gekostet haben. Doch Amazon würde mit einer solchen Kooperation außerdem weitere Firmen an sich binden und könnte diesen auch weitere eigene Dienste wie die Amazon Web Services, verantwortlich für das boomende Cloud-Geschäft, schmackhaft machen. 

Weder Amazon noch die Unternehmen wollten den Bericht und die Vermutungen kommentieren. Amazon betreibt bisher 16 eigene Go-Läden in New York, Chicago, San Francisco und Seattle. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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