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In Sachen Gerätekosten kann kaum ein Marktteilnehmer Amazon etwas vormachen: Denn egal ob intelligenter Lautsprecher oder Streaming-Stick – Amazon verkauft die hauseigene Technik quasi zu Dumping-Preisen. Und das hat auch seinen Grund.

Zwei Seile mit einem Knoten verbunden
© Fotografiche / Shutterstock.com

Warum sind viele Hightech-Geräte bei Amazon so preiswert? Auf diese Frage hat das Unternehmen eine Antwort parat: David Limp, der sich bei Amazon für die Echo-Geräte verantwortlich zeigt, hat die Konzernstrategie nun noch einmal erläutert:

„Wenn wir Hardware verkaufen, versuchen wir nicht, einen wirtschaftlichen Profit daraus zu schlagen – wir verlangen nur so viel, wie uns die Herstellung gekostet hat“, zitiert Golem den Experten. Und genau diese Strategie macht natürlich auch anderen Marktteilnehmern und Herstellern zu schaffen, die mit den Geräten selbst schon Geld verdienen wollen. Doch Amazon verdient – wie gesagt – nicht im ersten Schritt, sondern im zweiten.

Amazon unterscheidet sich von anderen Herstellern

Wenn die Kunden nämlich mit preiswerten Technikmodellen zum Kauf verführt werden und sie dieses Gerät jahrelang verwenden, so verdient der Konzern über einen langen Zeitraum an entsprechend digitalen Inhalten oder Dienstleistungen.

Nach Aussage von Limp ist es in der Techniksparte keine Seltenheit, dass Kunden beispielsweise mit ihren Smartphones oder Tablets bereits nach wenigen Monaten nicht mehr auf frische Aktualisierungen zugreifen können. „Mit diesem Geschäftsmodell stehen wir im Kontrast zu der großen Mehrheit der Konsumelektronik-Hersteller, die ausschließlich mit dem Verkauf von Geräten Profit erzielen. Die meisten Smartphone-Hersteller sind darauf aus, dass sie möglichst bald wieder ein neues Smartphone kaufen. Mir hingegen geht das Herz auf, wenn ich einen zehn Jahre alten Kindle sehe“, zitiert Golem Limp weiter.

Amazon und Kundendaten: Vertrauensbruch wäre „furchtbar für unser Geschäft“

Doch nicht nur zur Verkaufsstrategie im Technikbereich hat sich David Limp geäußert. In dem Interview habe sich der Amazon-Manager auch zu dem hochaktuellen Thema der Datennutzung durch die digitale Assistentin Alexa geäußert: „Das Kundenvertrauen ist entscheidend für unseren Erfolg. Deshalb speichern wir Kundendaten von Alexa am sichersten Ort bei Amazon – dort, wo auch Ihre Kreditkartendaten landen. Wir würden diese Daten nie verkaufen.“ Und auch um die weitreichenden Konsequenzen eines potenziellen Vertrauensbruchs sei man sich laut Golem bewusst:  „Wenn wir implizit oder explizit etwas tun würden, das dieses Vertrauen verletzt, wäre das furchtbar für unser Geschäft.“

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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