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Amazon geht aktuell der Frage nach, wie man das Bezahlen in der Zukunft noch komfortabler machen könnte.

Hand an einem digitalen Netz
metamorworks / Shutterstock.com

Bar oder per PayPal, mit Debit- oder Kreditkarte, Vorkasse, Lastschrift oder per Rechnung – die Möglichkeiten für Kunden, ihre Einkäufe zu bezahlen, sind vielfältig. Gerade auch über die verschiedenen Kanäle hinweg hat sich in den vergangenen Jahren einiges im Payment-Bereich getan. Und trotzdem ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Immer sicherer und und trotzdem einfach sollen Zahlungen werden – damit der Kaufabschluss nicht zum Kaufabbruch wird.

Biometrische Zahlungsmethoden könnten die Antwort auf die Frage sein, wie Zahlungen in der Welt von morgen aussehen könnten. Und auch Amazon will entsprechende Lösungen offenbar schon in wenigen Monaten einsetzen.

Hand-Scanner sollen schon nächstes Jahr zum Einsatz kommen

Das Branchenportal Cnet berichtet mit Verweis auf die New York Post, dass Amazon gerade an einem Zahlungssystem arbeite, das Geld und Zahlungskarten im stationären Handel künftig überflüssig macht. Dabei soll ein Scanner zum Einsatz kommen, der die Kunden anhand ihrer Biometrie – nämlich ihrer Hände – identifiziert.

„Im Gegensatz zu Fingerabdruckscannern auf mobilen Geräten erfordert das System von Amazon nicht, dass der Benutzer eine Scanfläche physisch berührt“, heißt es. Stattdessen basiert das System auf komplexer, kontaktloser Tiefengeometrie. Nachdem das System die einzelnen Kunden mittels Hand-Scan erkannt und einem bestimmten Amazon-Konto zugeordnet hat, kann der Einkauf dann über diesen Account abgewickelt werden.

Amazon-Scanner bereits in Testphase

Und offenbar ist ein Einsatz solcher Scanner gar nicht mehr so fern: Bereits bis Anfang des kommenden Jahres sollen sie in den hauseigenen Supermarktfilialen von Whole Foods installiert werden. Laut New York Post dienen die Amazon-Mitarbeiter in den Büros vor Ort gerade als „Versuchskaninchen“, um das neue Zahlungssystem vor dem offiziellen Start bestmöglich zu testen – die Scanner sollen dabei an einer Handvoll Automaten erprobt werden, um Produkte wie etwa Mineralwasser, Chips oder Müsliriegel zu kaufen.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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