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Amazon kauft die Online-Apotheke Pillpack. Klingt komisch? Ist es gar nicht. Der Schritt passt sogar genau in die altbewährte Strategie des US-Konzerns.

Verschiedenen Tabletten fallen auf einen Tisch
© Tibor Duris / Shutterstock.com

Gerade sorgt eine neue Entwicklung aus dem Hause Amazon für Aufsehen: Der Konzern hat angekündigt, die Online-Apotheke Pillpack zu kaufen. Wer nun denkt, dass sich Amazon mit diesem Schritt lediglich stärker in einem neuen (quasi beliebigen) Bereich – in diesem Fall eben dem medizinischen Sektor – betätigen will, der irrt. Denn die Übernahme trifft keineswegs ein beliebiges Apotheken-StartUp. Bei genauem Hinsehen passt Pillpack genau in die Erfolgsstrategie von Amazon.

Amazon setzt auf Kundenbindung

Wie man weiß, ist Amazon weniger an kurzfristigen Umsätzen interessiert. In allen Bereichen sinnt der Konzern stets danach, Kunden zuerst zu ködern (eventuell sogar mit einem Verlustgeschäft) und diese dann langfristig (möglichst über Jahre hinweg) zu halten. Auf diesem bewährten „Stammkunden-Weg“ kann Amazon auf stete Einnahmen und Gewinne hoffen.

– So macht es Amazon beispielsweise mit seinem Kundenprogramm „Amazon Prime“ oder auch mit seiner hauseigenen Technik wie den E-Book-Readern von Kindle oder den Fire-Streaming-Geräten.

Und auch die Online-Apotheke Pillpack fokussiert Stammkunden

Genau wie Amazon weiß auch das Apotheken-StartUp Pillpack, wie wichtig Stammkunden sind. Das Unternehmen hat sich nämlich auf Kunden spezialisiert, die auf die tägliche Einnahme verschreibungspflichtiger Arzneien angewiesen sind. Genau diese vordosierten Medikamente liefert das StartUp und koordiniert entsprechende Nachfüllungen. Und es darf gemutmaßt werden, dass es sich bei den Apotheken-Kunden um vergleichsweise treue Käufer handelt, die den Anbieter nicht wechseln, wenn sie einmal vom Lieferservice überzeugt sind.

Somit passen die Strategien von Amazon und Pillpack also recht gut zusammen. Darüber hinaus wird das Potenzial von Pillpack auch noch durch einen anderen Aspekt unterstrichen: Denn nicht nur Amazon selbst, sondern auch der Erzkonkurrent Walmart hatte Interesse an dem Apotheken-StartUp. Wie wichtig die Übernahme schließlich für Amazon sein könnte, zeigt letztlich auch der Preis, der bei mutmaßlich rund einer Milliarde US-Dollar gelegen haben soll.

Es ist also eine große Sache, wenn sich Amazon künftig nicht nur um die Zufriedenstellung der Shopping-Bedürfnisse, die Cloud- und Streaming-Wünsche sowie sonstige Dienstleistungen für die Kunden kümmert, sondern quasi auch eine medizinische Versorgung der Menschen anstrebt.

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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