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Ein Mitarbeiter von Amazon soll sensible Kundendaten verkauft haben, um sich dadurch zu bereichern. Nicht nur für den Mitarbeiter selbst hat dieses Verhalten nun Konsequenzen. Auch gegen die Käufer der Daten ist Amazon nun vorgegangen.

©   igorstevanovic  – shutterstock.com
© igorstevanovic – shutterstock.com

Dass auch eigene Mitarbeiter eine Schwachstelle im Unternehmen sein können, hat Amazon nun in einem besonders brisanten Fall erlebt: Bereits vor einigen Wochen wurden Meldungen laut, dass Angestellte des Konzerns Kundendaten verkauft und somit an Dritte weitergegeben haben sollen. Amazon selbst habe daraufhin interne Ermittlungen eingeleitet, um den Vorwürfen nachzugehen.

Und genau diese Ermittlungen sollen den Verdacht nun bestätigt haben: Nach Informationen von Heise Online hat Amazon jüngst einen Mitarbeiter entlassen, der sensible Kundendaten in Form von E-Mail-Adressen gegen Geld an externe Händler verkauft habe. Diese Händler seien selbst wiederum auf dem Amazon-Marktplatz aktiv gewesen und hatten bis zu 2.000 US-Dollar für die E-Mail-Adressen der Kunden bezahlt.

Rezensionen: Amazon-Händler sollen Kunden bedrängt haben

Die gekauften E-Mail-Adressen sollen die Händler nicht einfach nur dafür genutzt haben, die Kunden anzuschreiben. Sie sollen die betroffenen Verbraucher mithilfe der Kontaktdaten bedrängt haben – mit dem Ziel, „negative Bewertungen zu löschen“, heißt es weiter. Durch die Löschungen solcher Rezensionen hätten sich die Händler in den Suchergebnissen von Amazon besser positionieren können, wodurch auch ihre Chancen auf Verkäufe gestiegen seien.

Gegenüber dem Wall Street Journal habe Amazon bestätigt, dass nicht nur der Mitarbeiter entlassen, sondern auch die beteiligten Händler vom hauseigenen Marktplatz ausgeschlossen wurden. Darüber hinaus lägen keine Hinweise vor, dass die verkauften E-Mail-Adressen auf anderem Wege veruntreut wurden.

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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