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Amazon könnte bei seiner Suche nach einem zweiten Firmensitz die neue Zentrale auf zwei Standorte aufteilen, berichtet das Wall Street Journal. Denn an einem kleinen Standort könne es an Fachkräften mangeln und die Infrastruktur überfordert werden. Central City hat gute Chancen, einer der Standorte zu werden.

Amazon Hauptsitz
© Rocky Grimes / shutterstock.com

Amazon will neben seinem Hauptsitz in Seattle (siehe Bild) eine zweite Zentrale eröffnen und sucht nach einem geeigneten Standort, berichtet faz.net. Doch es könnten sogar zwei sein – der neue Hauptsitz würde dann zwischen zwei Standorten aufgeteilt, so das Wall Street Journal. Amazon sorge sich demnach, an einem kleineren Ort nicht genügend Fachpersonal zu finden und die Infrastruktur der Stadt zu überfordern. Die rund 50.000 neu entstehenden Arbeitsplätze würden dann jeweils aufgeteilt. Der Konzern selbst äußerte sich nicht dazu. Nach Amazons Verkündung einer zweiten Zentrale vor gut einem Jahr hatten sich 238 Städte beworben, darunter auch New York, das im Rahmen der Eigenwerbung sogar das Empire State Building in Amazon-Orange anstrahlte. 

Amazons zweiter Firmensitz: Darum könnte Crystal City gewinnen

Jetzt sollen noch drei Städte im Rennen um einen der neuen Firmensitze sein: neben New York noch Dallas und der Stadtteil Crystal City, der zum Arlington County gehört und direkt bei der US-Hauptstadt Washington liegt. Dem Wall Street Journal nach ist Crystal City auch Amazons Favorit für einen möglichen Standort einer zweiten Firmenzentrale. Laut t3n.de punktet Crystal City mit ausreichend Fläche, einer sehr guten Infrastruktur und der sowohl verkehrstechnisch als auch politisch günstigen Lage. Zwei Flughäfen sind in direkter Nähe und durch eine Umstrukturierung sind seit 2005 in Crystal City rund 300.000 Quadratmeter Fläche frei geworden. Amazon könne hier den Transformationsprozess des Stadtteils noch mitbestimmen.

Aber auch die Nähe zu Washingtons Polit-Elite könnte ein entscheidender Faktor sein. Amazon-Gründer Jeff Bezos könne so „auch persönlich in Washington Einfluss geltend machen“, wie t3n meint. Rund 100 Lobbyisten von Amazon wirken in der Hauptstadt bereits auf die Politiker ein. Amazon soll zum Beispiel mit dem Pentagon bereits Vorverträge in Milliardenhöhe für seinen Cloud-Dienst Amazon Web Services haben. Amazon äußerte sich nicht zum Stand der Entscheidung über den neuen Firmensitz oder die Aufteilung.

In Crystal City könnten durch Amazons Ansiedlung rund 25.000 Jobs entstehen. Allerdings fürchten Kritiker auch, dass sich der jeweilige Standort Amazons Zusage etwa durch Steuernachlässe teuer erkaufen müsse, wie es in der FAZ heißt. Ebenso könnte der Zuzug hoch bezahlter Fachkräfte die Mieten und Lebenshaltungskosten steigen lassen – wie etwa auch in Amazons bisherigem Hauptsitz Seattle.  

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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