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Amazon scheint in einigen Logistikzentren die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus zu verstärken.

Mensch, der mit einer Wärmebildkamera aufgenommen wird
Anita van den Broek/Shutterstock.com

Der Online-Riese Amazon kämpft – genau wie viele andere Unternehmen – mit den Hürden der Corona-Pandemie. Um die Mitarbeiter im logistischen Bereich noch besser vor einer Ansteckung zu schützen, scheint das Unternehmen in einigen Logistikzentren nun die Maßnahmen zu erweitern. 

Wie Spiegel Online mit Verweis auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werden in einigen US-amerikanischen Lagerhallen Infrarot-Scans zum Einsatz gebracht, um Mitarbeiter mit Fieber zu identifizieren. Die Rede ist dabei von „systematischen Fieberchecks“, die unter den Mitarbeitern durchgeführt würden. Nach Aussagen von Angestellten ist die Wärmebild-Technologie bereits in mindestens sechs Hallen im Raum Los Angeles sowie Seattle aktiv.

Mehr Sicherheit für die Logistikmitarbeiter

„Wenn die Kameras erhöhte Temperaturen zeigten, werde bei den betroffenen Mitarbeitern noch einmal auf der Stirn Fieber gemessen“, heißt es weiter. Amazon selbst habe die Nutzung von Wärmebildkameras in einigen Lagerhallen bereits bestätigt und verwies in diesem Rahmen auf das Ziel, die Sicherheit und die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter sicherstellen zu wollen. Mit Blick auf das Coronavirus bzw. Covid-19 wird Fieber als eines der häufigsten Hauptsymptome benannt.

Während sich einige Mitarbeiter in den vergangenen Wochen immer wieder kritisch über die Schutzmaßnahmen von Amazon äußerten, hat das Unternehmen nicht nur in den USA, sondern auch in europäischen Logistikzentren die Maßnahmen weiter verschärft

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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