In Frankreich wurde Amazon nun zu einer Millionenstrafe verdonnert.

Schriftzug von Amazon an einem Gebäude
Sundry Photography / Shutterstock.com

Cookies – sie sind nicht nur für viele Internetnutzer ein Graus, sondern bereiten auch großen und kleinen Online-Händlern immer wieder Probleme. Jüngstes Beispiel stammt aus dem Hause Amazon. Dem Online-Riesen (konkret: Amazon Europe Core) wurde in Frankreich nun eine Millionenstrafe auferlegt, da der Konzern gegen gesetzliche Regelungen beim Thema Cookies verstoßen haben soll.

Werbliche Cookies als Grund für Strafe

Die Höhe der Geldbuße beträgt dabei satte 35 Millionen Euro, heißt es in einer dpa-Meldung bei der WirtschaftsWoche, die sich auf Aussagen der französischen Datenschutzbehörde CNIL bezieht. Nutzer des französischen Online-Marktplatzes Amazon.fr sollen den Berichten nach „automatisch Cookies auf ihren Computern erhalten“ haben. Einige dieser genannten Cookies hatten demnach Werbezwecke.

Dabei ist Amazon nicht das einzige Unternehmen, das im Fokus der Datenschutzbehörde stand. Auch Googles Vorgehensweise im Nachbarland sei demnach nicht rechtens gewesen: Der Suchmaschinenriese wurde ebenfalls zu einer Millionenstrafe verdonnert – allerdings ist diese noch einmal deutlich höher als bei Amazon: Sie liegt bei 100 Millionen Euro. „Die Strafe für Google entfällt mit 60 Millionen Euro auf die Google LLC und mit 40 Millionen Euro auf die Google Ireland Ltd“, heißt es weiter.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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