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Amazon hat in der vergangenen Nacht seine aktuellen Zahlen für das letzte Quartal 2015 präsentiert. Es zeigt sich: Das Unternehmen strotzt nur so vor Kraft, Energie und Erfolg – alles in allem konnte der Gewinn verdoppelt werden. Dennoch geben sich die Anleger unzufrieden. Die Aktie ging auf Talfahrt.

Amazon Logo, Nahaufnahme

(Bildquelle Amazon logo atop the Kindle 3: Chris Gray via Flickr, Bildausschnitt, bestimmte Rechte vorbehalten)

Amazon hat in der Vergangenheit des Öfteren gezeigt, dass man keine Angst vor Verlusten hat: Häufig schon wurde so viel Geld in den Ausbau des eigenen Unternehmens gepumpt, dass die Bilanz am Quartalsende ein fettes Minus auswies. – Solche Entwicklungen machen die Anleger natürlich unzufrieden. Doch wie die aktuellen Zahlen aus dem Hause Amazon zeigen, können auch Gewinne die Anleger anscheinend nicht zufriedenstellen.

Amazon kann Reingewinn mehr als verdoppeln

In der vergangenen Nacht hat der Konzern seine hervorragende Bilanz für das vierte Quartal 2015 präsentiert. Man darf sich dabei über äußerst erfolgreiche Weihnachtsmonate freuen, denn wie Heise berichtet, wurde der Umsatz im Vorjahresvergleich um 22 Prozent auf über 35,7 Milliarden Dollar gepusht. Der Betriebsgewinn wuchs um 88 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Noch beeindruckender ist der Nettogewinn: Dieser konnte mit einem Anstieg von 125 Prozent auf insgesamt 482 Millionen Dollar also mehr als verdoppelt werden. Wie ein Vergleich mit der folgenden Grafik zeigt, ein Rekordwert:

 

Amazon Gewinne bis Q3 2015
Amazon Gewinne bis Q3 2015 © Statista

 

Dennoch sind die Anleger nicht zufrieden. Sie hatten zwar einen nur „minimal höheren Umsatz“ erwartet, doch laut Heise gingen sie von einem „um 56 Prozent höheren Reingewinn“ aus. Die Aktie rutschte nachbörslich um mehr als 13 Prozent ab:

Amazon Aktie am 28.01.2016, Screenshot Google
Amazon Aktie am 28.01.2016, Screenshot Google

Einzelheiten zu Kunden, Abos und Mitarbeitern

Mit detaillierten Zahlen über seine Kunden hielt sich Amazon auch dieses Mal wie gewohnt zurück. Was man erfuhr: Es gab über zehn Prozent mehr Kundenkonten, die Amazon Umsatz brachten. Die Zahl liege zum Ende des Jahres 2015 bei 280 Millionen. Auch die kostenpflichtige Prime-Mitgliedschaft wird immer beliebter, sodass Amazon rund 51 Prozent mehr Abonnements verzeichnen konnte. Aufgrund des stetigen Unternehmenswachstums gab es natürlich auch einen steigenden Bedarf an Mitarbeitern. Die Zahl der Angestellten sei um 50 Prozent auf über 230.000 angewachsen.

Wie die kommenden Monate aussehen werden, darüber wagte Amazon keine genauen Prognosen. Finanzchef Brian Olsavsky kommentierte: „Die Investitionen werden wie Ebbe und Flut sein, aber unser Fokus auf Kostensenkung und eine Verbesserung des Kundenerlebnisses ist konstant.“ Obwohl der nächste anvisierte Betriebsgewinn zwischen 100 und 700 Millionen Dollar liegen soll und damit überaus ungewiss ist, geht man davon aus, dass die Umsätze weiter steigen werden.

Was das Gesamtjahr 2015 angeht, konnte Amazon mit Blick auf den Umsatz im Übrigen ein Plus von 20 Prozent auf 107 Milliarden US-Dollar vorweisen. Nach einem Verlust von 241 Millionen Dollar im Jahr 2014 konnte 2015 ein Nettogewinn von 596 Millionen US-Dollar erzielt werden.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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