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Und wieder gibt es spannende Neuerungen aus dem Hause Amazon: Dieses Mal geht es um gemietete Mönche, die (Un-) Beliebtheit von Amazon, das Online-Geschäft mit Medikamenten und den Ausbau der Audio-Tochter Audible. Alle Themen haben wir „kurz & knackig“ für Sie zusammengefasst.

buddhistischer Mönch
© dislentev – Fotolia.com

Amazon vermietet geistliche Servicekräfte

Es klingt kurios, aber in Japan hat ein Amazon-Händler namens Minrevi offenbar einen neuen Dienst auf der Plattform gestartet: Der „Rent-a-Monk“-Service (zu Deutsch: „Miete einen Mönch“) erlaubt Kunden genau das, was der Name schon sagt – sich gegen Bezahlung einen buddhistischen Mönch zu leihen. Die Süddeutsche berichtet, dass der Service rund 270 Euro kostet und folgende Aspekte beinhaltet: den Mönch, seine Anfahrt sowie die Abreise und zu guter Letzt noch eine Spende.

Die Einsatzmöglichkeiten der gemieteten Mönche sind vielfältig: So kann sich der buddhistische Geistliche beispielsweise um Beerdigungen oder auch andere häusliche Rituale oder Riten auf Friedhöfen kümmern. Obwohl sich die Japanische Buddhisten Vereinigung ablehnend äußerte, sollen sich viele japanische Amazon-Kunden durchaus angetan zeigen, da entsprechende Zeremonien, die beispielsweise von Tempeln durchgeführt werden, überteuert seien. Da Amazon lediglich als Vermittler dient, wollte sich das Unternehmen auch nicht zur aufkeimenden Kritik äußern.

Beliebt und unbeliebt: Amazon spaltet die Online-Shopper

Dass Amazon die Gemüter spaltet, ist nicht Neues. Eine neue Studie der Internet World Messe gibt über diesen Zwiespalt nun genauer Auskunft. So wurden im Zuge der Analyse rund 3.000 deutsche Internet-Nutzer befragt. Das Resultat: Amazon ist zugleich der beliebteste und auch der unbeliebteste Webshop der deutschen User. Demnach haben rund 40 Prozent der Internet-Nutzer einen Online-Shop, den sie bevorzugen und in dem sie am liebsten einkaufen – und das, selbst wenn andere Webshops preisgünstiger sind. 57 Prozent der Befragten gaben an, dass Amazon ihr Lieblings-Shop ist. Besonders positiv sehen die Amazon-Kunden die schnelle Lieferung.

Man höre und staune: 58 Prozent der Befragten gaben an, dass Amazon jener Online-Shop ist, in dem sie nicht gern einkaufen, es aber trotzdem tun. Dazu zählen besonders Shopper mittleren Alters. Dabei spielen im Übrigen auch die Negativschlagzeilen rund um die Arbeitsbedingungen bei Amazon eine Rolle.

Amazon will Radio-Service rund um Audible ausbauen

Die Amazon-Tochter Audible ist für ihr umfassendes Hörbuchangebot – darunter auch exklusive Titel – bekannt. Doch wie bei Amazon so üblich, soll der hauseigene Service weiter ausgebaut werden. Berichten von trustedreviews.com zufolge arbeite Audible derzeit daran, frische Radioinhalte zu produzieren, um künftig im Bereich Radio und Podcast kräftig durchstarten zu können.

So soll Audible mit Comedians und Podcast-Produzenten zusammenarbeiten und dabei auch neue Formate kreieren. Eines dieser Formate sieht vor, dass Comedians Gute-Nacht-Geschichten bzw. Märchen umschreiben. Im Wesentlichen gehe es Amazon darum, Audible sozusagen in ein „Prime-Video für Radioinhalte“ zu verwandeln.

Amazon macht sich breit im Online-Apothekengeschäft

Mittlerweile ist der Online-Handel so weit fortgeschritten, dass auch sensible Produkte wie Medikamente immer häufiger online gekauft werden. Und so wundert es nicht, dass auch Amazon versucht, sich in diesem Bereich zu stärken und mit Online-Apotheken zu konkurrieren. Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens YouGov zeigt, wisse fast jeder Dritte (30 Prozent), dass Amazon auch Medikamente verkauft.

Bereits jeder Siebte soll dabei schon einmal rezeptfreie Medikamente beim Internet-Riesen Amazon geshoppt haben. Immerhin jeder dritte Befragte mache inzwischen gar keinen Unterschied mehr zwischen Amazon und klassischen Online-Apotheken. Auch in diesem Sektor spielen die schnelle bzw. die taggleiche Lieferung durch Amazon, aber auch die Diskretion eine enorm wichtige Rolle. So können Kunden vom Kauf überzeugt werden.

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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